Gerhard Buchleitner

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Gerhard Buchleitner

Gerhard Buchleitner (* 8. November 1942 in Klagenfurt, Kärnten) war langjähriger Bürgermeister-Stellvertreter in der Stadt und Landeshauptmann-Stellvertreter im Land Salzburg für die SPÖ.

Leben

In eine Kärntner Arbeiterfamilie hineingeboren, absolvierte Buchleitner eine Handelsschule und war anschließend als Hotelkaufmann tätig. 1966 übersiedelte er nach Salzburg und begann seine politische Laufbahn im ÖGB.

1973 zog Buchleitner in den Gemeinderat der Stadt Salzburg ein, am 12. September 1980 wurde er Stadtrat und am 29. November 1982 Bürgermeister-Stellvertreter seines Parteikollegen Josef Reschen. Während der sieben Jahre an der Seite Reschens war er mit den Ressorts Jugend, Energie und Verkehr betraut.

Am 13. September 1989 wurde er Landeshauptmann-Stellvertreter und übernahm 1990 auch die Führung der Landespartei von Wolfgang Radlegger. Unter seiner Führung erzielte die SPÖ bei den Landtagswahlen 1999 eines der besten Resultate der Nachkriegsgeschichte. Am 31. März 2001 wurde er von Gabi Burgstaller an der Spitze der Partei abgelöst.

Buchleitner wurde oft Schönwetter-Politiker genannt. Den großen Problemen rückte er gerne mit Hinhaltetaktik zu Leibe. Für die "kleinen", persönlichen Sorgen der Bürger - und vor allem der Jugend - setzte er sich hingegen hemdsärmelig und persönlich ein.

Seit 28. August 2004 ist er Vorsitzender des Museumskuratoriums des Hauses der Natur, seit 2006 sitzt er zudem im Stiftungsbeirat (Jury) der Pro Salzburg Landeskulturstiftung. Außerdem ist er als Vizepräsident des Roten Kreuzes tätig.

Auszeichnungen

1997 Großes Ehrenzeichen des Landes Salzburg

2001 Ring des Landes Salzburg

Literatur

  • Walter Thaler und David Brenner (Hrsg.): Gerhard Buchleitner: Ein politisches Leben

Quelle

  • SPÖ Salzburg
  • Salzburger Nachrichten
  • wikipedia