Hinterhöllerkreuz

Aus Salzburgwiki
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Das Hinterhöllerkreuz ist ein Wegkreuz in der Eichetstraße im Salzburger Stadtteil Maxglan.

Geschichte

Das Kreuz wurde 1970 errichtet und am 7. Mai von Abt Roman Hinterhöller von der Benediktinerabtei Michaelbeuern geweiht. Bereits um 1900 stand hier ein Wetterkreuz, das 1920 von Bartholomäus Kemetinger (Brennerbauer) und Josef Gstöttner (Kienzlbauer) erneuert wurde.

1999 wurde das bestehende Kreuz renoviert. Die Christusfigur stammt vom Herrgottschnitzer Hans Lentner. Den Kreuzkasten stellte Tischlermeister Georg Esterer aus Wals her. Der Kreuzstamm ist aus Eichenholz, Figur und Kasten sind aus Nadelholz gearbeitet. Das Kupferdach stammt vom Spenglermeister Alois Hohensinn aus Salzburg.

Beschreibung

Das 2,6 m hohe Kreuz steht gegenüber dem Haus Eichetstraße 13 zwischen zwei Thujen. Der Standort ist durch einen niedrigen Lattenzaun eingegrenzt. Der Kreuzstamm ist mit Eisenhalterungen in einem Betonfundament verankert. Der hellbraun lasierte Kreuzkasten ist mit Kupferblech gedeckt und mit geschwungenen Seitenteilen ausgeführt. Vor dem Kreuz ist ein Blumenbeet angelegt.

Der Kasten birgt eine 1,2 m hohe, geschnitzte, ungefasste Christusfigur im Dreinageltypus. Einige Teile sind durch tiefe Kerbschnitte markant hervorgehoben. Die Gesichtszüge sind fein ausgeführt. Eine einzelne Haarlocke fällt über die rechte Schulter, an der das dornengekrönte Haupt aufliegt. Über der Figur befindet sich ein Schriftband mit dem Christuszeichen „INRI“.

Quelle