Humboldtterrasse

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Müllner Hauptstraße in Richtung Klausentor, darüber die Humboldtterrasse (Klausenkavalier)
Klausentor und Klausenkavalier (Humboldtterrasse) vom Elisabethkai aus gesehen
Lage der Humboldtterrasse auf Googlemaps

Die Humboldtterrasse (auch Klausenkavalier genannt) der Stadtbefestigung, ist eine bekannte Aussichtsplattform und eine ehemalige Wehrplattform auf dem Mönchsberg oberhalb des Klausentores in der Stadt Salzburg. Sie stammt aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. (Siehe auch Aussichten auf dem Mönchsberg)

Geschichte

Die Stadttore stellten auch in der frühen Neuzeit allgemein Schwachstellen im Bereich der Verteidigungsbauten dar. Daher war eine zusätzliche Sicherung der Stadttore damals besonders wichtig. Die bis nach 1860 vor dem Klausentor bestehende abwerfbare hölzerne Brückenkonstruktion und die anschließende Zugbrücke boten allein keine ausreichende Sicherheit. Fürsterzbischof Paris Graf Lodron ließ daher direkt über dem Klausentor eine hochgelegene Verteidigungsplattform aus dem Mönchsbergfelsen herausarbeiten, die hier gemeinsam mit der Müllner Schanze die Stadt nach Norden wirksam sicherte.

Eine weitere Aufgabe dieser Geschützplattform mit ihren z. T. auch übereinander angelegten Geschützstellungen bestand auch in der Sicherung der damals noch breiten Salzach zwischen dem Bollwerk St. Vital und dem Mönchsberg vor feindlichen Einfällen.

Aussichtsort

Der Klausenkavalier, am nördlichen Rand der Salzburger Altstadt gelegen, wird seit den Jahren nach 1885 als Aussichtsplattform genutzt.

Marmortafel auf der Humboldtterrasse; der Satz ist offensichtlich eine Legende, Humboldt war nie in Konstantinopel.

Auf die Bedeutung der Gegend von Salzburg will in einem Zitat Alexander von Humboldts seit 1886 eine Marmortafel hinweisen, das Zitat ist aber wohl frei erfunden. Durch Verbuschung und mangelnde Pflege verliert dieser Aussichtsort teilweises zunehmend an Bedeutung.

Quellen