Klausentor

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Klausentor; Ansicht: Nord nach Süd
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Das Klausentor, auch äußeres Gstättentor genannt, ist ein Salzburger Stadttor aus der Zeit der zweiten Stadtbefestigung. Heute dient es als Wohngebäude. Es gehört zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg.

Lage

Das Klausentor befindet sich am nördlichen Ende des Ursulinenplatzes in der Altstadt der Stadt Salzburg. Nach der Einteilung der Stadtteile zählt das Tor wie die anderen Häuser an der Gstättengasse zur Linken Altstadt. Nach anderer Interpretation (digitalem Stadtplan von Salzburg) kann es u. U. auch zum Landschaftsraum Mönchsberg gezählt werden.

Geschichte

Erstmals erwähnt wird das Klausentor im Jahre 1367. Es hatte einst die Funktion einer militärischen Sperre der Engstelle zwischen Mönchsberg und Salzach. Am linken Salzachufer verlief und verläuft eine stadtauswärts führende Straße zwischen Altstadt und Mülln. Vermutlich bereits 1280 wurde dort eine erste Befestigung errichtet, die im 14. Jahrhundert zu einem starken Torturm erweitert und nach dem Brand von 1612 auf Anordnung von Fürsterzbischof Markus Sittikus erneuert wurde. Fürsterzbischof Paris Graf von Lodron ließ das Tor durch eine Wehrmauer an der Salzach mit der Stadt verbinden.

Der dreigeschossige Torbau trägt die Wappen der Stadt Salzburg und der beiden Erzbischöfe, die ihn erneuern ließen.

Oberhalb des Klausentores befindet sich der Klausenkavalier, den Paris Lodron zur besseren Sicherung des Tores aus dem Fels schlagen ließ. Heute wird der Felsvorsprung meist Humboldtterrasse genannt.

Bildergalerie

weitere Bilder

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Quellen