Initiative Violett-Weiß

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Die Initiative Violett-Weiß wurde am 30. Juni 2005 im Zuge der Übernahme von Austria Salzburg durch den Getränkekonzern Red Bull gegründet. Ihr vorrangiges Ziel war es, die Tradition des SV Austria Salzburg - und hier vor allem die Vereinsfarben - zu erhalten.

Allgemeines

Die Initiative Violett-Weiß war ein Zusammenschluss von Fanclubs und Alt-Austrianern, die nach der Übernahme der Austria durch Red Bull den eingeschlagenen Weg des Getränkekonzerns nicht unwidersprochen mitgehen wollten. Kritikpunkt der Initiative war vor allem die Verbannung der Vereinsfarbe violett von den Dressen des FC Red Bull Salzburg, aber auch der Umgang mit der Geschichte des Vereins. Während die Initiative zunächst auf taube Ohren stieß, bekam sie durch den mäßigen Saisonstart des neuen Vereins immer mehr Oberwasser und wurde bald auch von den Medien gehört.

Durch diese Öffentlichkeit sah sich Red Bull zu Gesprächen mit Vertretern der Initiative gezwungen und bot Zugeständnisse an. In mehreren Diskussionsrunden konnte man sich aber nicht wirklich annähern: Kleine violette adidas-Logos auf weißen Dressen, eine violette Kapitänsschleife und violette Tormannstutzen waren als Angebot für die Alt-Austrianer deutlich zu wenig.

In der Folge bemüht sich die Initiative Violett-Weiß um die Neugründung des Vereins und trägt am 7. Oktober 2005 den Sportverein Austria Salzburg als moralischen und ideologischen Nachfolger der Austria im Vereinsregister ein. Juristischer und somit Rechtsnachfolger bleibt jedoch der FC Red Bull Salzburg.

Danach geht die Initiative unter ihrem Vorsitzenden Stephan Huber auf die Suche nach möglichen Partnern, um den schnellen Einstieg in den Spielbetrieb zu erreichen. Im Frühjahr 2006 versucht man sich zunächst in einer Spielgemeinschaft mit dem PSV, doch schon nach einer Halbsaison kommt es zum Bruch. Die Austria fängt im Juni 2006 in der 2. Klasse Nord A als eigenständiger Verein komplett neu an. Damit sieht die Initiative Violett-Weiß ihr Ziel erreicht und stellt ihre Aktivitäten ein.

Quellen

  • Homepage der Initiative
  • Salzburger Nachrichten

Weblinks