Kreisverkehr Lengfelden

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Kreisverkehr Lengfelden mit dem Kunstwerk Synchron

Der Kreisverkehr Lengfelden ist ein Kreisverkehr im Flachgau in der Gemeinde Bergheim.

Verkehr

Kein anderer Kreisverkehr sorgte bis 2011 für mehr Aufregung als dieser. Der als zweispurig angelegte Kreisverkehr gilt als sehr unfallsträchtig, wie überhaupt dieser Teil der Lamprechtshausener Straße, an der er sich befindet, durch ihren guten Ausbau zu Geschwindigkeitsübertretungen und Unfallhäufung neigt.

Um die Unfallsgefahr im Kreisverkehr zu senken, wurde er im Oktober 2011 neu geregelt. Von der Westautobahn kommend führt jeweils eine Spur von der Lamprechtshausener Straße um den Kreisel wieder in die Lamprechtshausener Straße, die andere Spur von der Lamprechtshausener Straße in die Mattseer Landesstraße. Damit werden die beiden Spuren getrennt um den Kreisel geführt, müssen aber an einer Stelle auf eine Spur zusammengeführt werden, um eben die Unfallsgefahr zu mindern.

Diese Verengung betrifft all jene Autofahrer, die von der Westautobahn auf der Lamprechtshausener Straße kommend wieder in die Lamprechtshausener Straße

abbiegen. Diese Spur verengt sich bei der Einfahrt der Mattseer Landesstraße (von Obertrum kommend. Ein rechtzeitiges, richtiges Einordnen ist daher notwendig.

Offensichtlich konnten sich die Autofahrer in den ersten beiden Wochen des Betriebs nicht auf diese neue Situation einstellen und es kam zu erheblichen Staus. Nun versuchte man mittels längeren Rotphasen an der Ampel in Kasern den Verkehr zu entzerren, was aber ebenso keinen Erfolg bisher brachte. Es scheint so, dass sich das aggressive Verhalten der Autofahrer auf die Zufahrt des Kreisverkehrs trotz Einengung und "zwangsweiser" Benutzung der "richtigen" Spur nicht verändert hat. Nun verlangte aufgebrachte Pendler die Rückkehr zum zweispurigen, unfallsträchtigen Kreisverkehr, der mit alter Geschwindigkeit und weniger Stau durchfahren werden kann.

Weblinks

Kunst

Im Kreisverkehr befindet sich das Kunstwerk Synchron von Wolfgang Kirchmayr (Kunst am Bau).[1]

Quellen