Kreisverkehr

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Obelisk beim Kreisverkehr an der Halleiner Landesstraße in Urstein bei Puch
Kreisverkehr in der Lastenstraße
Baderluck-Kreisverkehr in Hof bei Salzburg
Kreisverkehr in Wals mit Darstellung des Walser Birnbaums
Kreisverkehr Obertrum, Nordansicht

Kreisverkehre sind verkehrstechnische Einrichtungen, um wichtige Straßen kreuzungsfrei mit Nebenstraßen zu verbinden.

Allgemeines

Das seit vielen Jahrzehnten in anderen Ländern Europas (z. B. in Frankreich) praktizierte Verkehrsmodell fand mit Beginn des 21. Jahrhunderts auch immer mehr Eingang im Salzburger Straßennetz (im ländlichen ebenso wie in innerstädtischen Straßennetzen). Mehr als 100 Kreisverkehre prägen Salzburgs Straßenbild (Stand Sommer 2021).

Warum Kreisel statt Ampel?

Experten argumentieren: weil ein Kreisverkehr einfach besser ist. Der Verkehr fließe leichter, und zwar doppelt so viel wie bisher, bis zu 25 000 Autos pro Tag. Er reduziere den CO2 Ausstoß und die Kosten gegenüber Ampelregelung. Für eine Ampel müssen jährlich bis zu 4.000 Euro an Wartungskosten bezahlt werden - ein Umbau einer ampelgeregelten Kreuzung zu einem Autokreisel koste aber unter 100.000 Euro.

Kreisverkehre mit Kunstwerken

Neben der verkehrstechnischen Funktion begann man die Inseln im Mittelpunkt dieser Kreisverkehre mit Kunstobjekten auszugestalten:

Stadt Salzburg

Verkehrsexperten sehen die Zukunft von Kreuzungsregelungen in der Stadt Salzburg in Kreisverkehren. 2010 und 2011 entstanden weitere Kreisverkehre in der Stadt Salzburg, beispielsweise in Parsch beim Gasthaus Steinlechner oder vor dem Freibad Volksgartenbad, in späteren Jahren der Kreisverkehr am Max-Ott-Platz, in der Schillerstraße beim ehemaligen [[Würstl Wolf, für die Rosa-Kerschbaumer-Straße, auf dem Hans-Schmid-Platz, an der Kreuzung Münchner BundesstraßeSaalachstraße, weiters an der Kreuzung Innsbrucker Bundesstraße mit der Karolingerstraße sowie Kreuzung Kugelhofstraße mit der Kendlerstraße.

Weitere Kreisverkehre sind der Kreisverkehr Ulrike-Gschwandtner-Straße-Akademiestraße, der Kreisverkehr Eder-Kreuzung in Parsch und der Kreisverkehr Lastenstraße beim Salzburg Hauptbahnhof.

Land Salzburg

Aus den bereits zahlreich vorhandenen Kreisverkehren seien wahllos herausgegriffen: Kreisverkehr Lengfelden, Tor zum Tennengau, Schnabelkannen-Kreisverkehr sowie

In der Ortsmitte soll im Jahr 2015 bei der Abfahrt zur Schlossalmbahn ein Kreisverkehr errichtet werden.

2015 wurde auf Höhe des Hotels Langwieswirt die Umfahrung Langwies errichtet werden.

Im Rahmen des Projekts Halbanschluss Hagenau an die Westautobahn wurde 2015 ein Kreisverkehr realisiert.

2015/2016 wurde bei der Bezirkshauptmannschaft in St. Johann im Pongau ein Kreisverkehr errichtet.

Dort, wo es seit 1956 den wohl ersten Kreisverkehr im Bundesland Salzburg gab, wurde ein neuer Kreisverkehr errichtet. Damit gibt es auf einer Länge von 600 Metern gleich drei Kreisverkehre.

Im "Kreisverkehr-Budget" des Landes für 2015/2016 waren auch die Mittel für einen Kreisverkehr im Bereich Autobahnabfahrt (Tauernautobahn - P & R in Eben im Pongau reserviert.

Auch für die Aufschließung des Gewerbegebiets im Ortszentrum von Piesendorf wurde ein Kreisverkehr geplant.

Einen Sonderfall stellt der Kreisverkehr im Zentrum von Straßwalchen dar. Seit 15 Jahren ist das Straßwalchener Projekt im Landesbudget, doch bis 2019 wurde es nicht verwirklicht. Da die dafür nötige Absiedelung der Tankstelle an der Mondseer Kreuzung (B 1 - B 154) auch nach Jahren noch nicht geregelt ist, blieb es viele Jahre einer T-Kreuzung. Ebenfalls in Straßwalchen im Süden der Umfahrung Straßwalchen entstand ein Kreisverkehr.

Die Liste bildet nur einen Auszug aus Salzburger Kreisverkehre.

Bilder

 Kreisverkehr – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Quellen