Monika Bernberger

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Monika Bernberger

Monika Bernberger (* 24. Jänner 1973 in Hallein, Tennengau) ist Psychologin an der HTL Salzburg und am Unfallkrankenhaus.

Vorgestellt

Multitalent, Tausendsassa, nimmermüde Ideenspenderin für eine bessere Gesellschaft: All das passt auf die Psychologin Monika Bernberger. Die gebürtige Halleinerin besuchte die HTL für Elektronik und Informatik und maturierte als einziges Mädchen in der Klasse. Dann arbeitete sie als EDV-Beauftragte in der Christian-Doppler-Klinik, wo sie ihr Interesse für Psychologie entdeckte. Sie studierte das Fach an der Universität Salzburg.

Derzeit arbeitet sie als Psychologin an der HTL Salzburg und am Unfallkrankenhaus. Sie leitet das Jugendzentrum in Bürmoos, ist gelernte klinische, Gesundheits-, Arbeits- und Sportpsychologin. Zudem war sie am Aufbau der Notfallpsychologie des Roten Kreuzes beteiligt, wo sie ebenfalls Dienst tut. Kurz: Monika Bernberger stellt ihr Leben in den Dienst der Gesellschaft: "Ich will mit meiner Arbeit etwas bewegen und verändern. Ich mache gern verschiedene Dinge. Der Mensch muss auf mehreren Ebenen gefordert werden."

Ihr Engagement ist wohl auch auf einen Unfall im Jahr 2004 zurückzuführen. Bei einer Übung mit der Höhlenrettung wurde Monika Bernberger unter einer Felslawine begraben. "Ich hatte viele Schutzengel."

Damals habe sie erlebt, wie schnell man auf die andere Seite wechseln könne. "Ich war auf Notstandshilfe angewiesen und bin in das soziale Loch gefallen, nicht in das soziale Netz." An den körperlichen Folgen leidet sie bis heute. Ihre vielen sportlichen Aktivitäten musste sie aufs Äußerste einschränken.

Viel Energie steckte Monika Bernberger in das Filmprojekt Feigenblatt & Hanf. Sie erarbeite das Konzept mit Jugendlichen aus Bürmoos, die das Drehbuch schrieben, vor und hinter der Kamera standen und die Filmmusik komponierten. Das Projekt war für den Kinderrechtspreis 2009 nominiert.

Selbst Familie zu haben, hat sich für Monika Bernberger nicht ergeben. Lieber will sie weiter Sprachrohr sein und wichtige Themen wie Internetsucht in die Öffentlichkeit bringen. "Ich hatte Angebote, in Afrika mit Straßenkindern zu arbeiten. Aber ich sehe, dass es in Salzburg großen Bedarf gibt. Es ist wichtiger, hierzubleiben."

In ihrer spärlichen Freizeit malt Monika Bernberger, schreibt Texte, fotografiert oder macht zur Entspannung Qigong.

Quelle