Paul Geppert der Ältere

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Paul Geppert der Ältere (* 29. Juni 1875 Innsbruck-Wilten (Tirol)[1]; † 1965) war ein Salzburger Architekt und Gemeindepolitiker.

Leben

Architekt

Zu seinen architektonischen Werken zählen in Bad Gastein die von Angelo Comini ausgeführten Bauten Villa Erna, Villa Edith, Priestererholungsheim, Naturdunstbad und Grabgruft für die Familie Straubinger am Friedhof in Badbruck.[2] Ebenso entstand nach seinen Plänen die Filialkirche Herz Jesu Oberweißburg in St. Michael im Lungau.

Politiker

Von 1919 bis 1926 war er Mitglied des Salzburger Gemeinderates.[3]

1922 wurde er stellvertretender Obmann des Salzburger Antisemitenbundes.[4]

In mehreren Quellen wird er als Baurat (Amtstitel eines Gemeindebeamten) geführt.

Literatur

  • Erich Mantsch, Der Salzburger Architekt Paul Geppert d. Ä. (1875 – 1965). Diplomarbeit Salzburg 2005;
  • derselbe, Der Salzburger Architekt Paul Geppert d. Ä. (1875 – 1965), in: Salzburg Archiv 32 (2007), S. 227–290.

Quellen

  1. Eintrag „Baurat Paul Geppert“ auf deu.archinform.net.
  2. Artikel Angelo Comini mit Nachweisen.
  3. Franz Schausberger, »Obstinate Provinzcäsaren« gegen »Wiener Zentralbürokratie und Judenpresse«. Die Landesparteitage der Salzburger Christlichsozialen in der Ersten Republik, in: Franz Schausberger (Hg.), Geschichte und Identität. Festschrift für Robert Kriechbaumer zum 60. Geburtstag (= Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek Salzburg, Band 35), Wien-Köln-Weimar 2008. S. 101 ff (115).
  4. Albert Lichtblau: "Arisierungen," beschlagnahmte Vermögen, Rückstellungen und Entschädigungen in Salzburg. Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, Wien/München 2004. S. 85.