Böckstein

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Gerald Lehner, Pilot und Fotograf machte dieses Bild im Sinkflug aus 8 500 Fuß: Böckstein und Bad Gastein im Vordergrund, rechts unten das Anlauftal.
Häuser in der Ortschaft Böckstein

Böckstein ist ein Ortsteil in der Katastralgemeinde Böckstein im Süden der Gemeinde Bad Gastein (Bezirk St. Johann im Pongau) an der Vereinigung von Naßfelder Ache und Anlauftal zur Gasteiner Ache.

Geografie

Böckstein wird im Westen von der Marktgemeinde Rauris, im Norden von der Marktgemeinde Bad Hofgastein und im Süden von den bereits zum Bundesland Kärnten gehörenden Gemeinden Flattach, Mallnitz und Malta begrenzt. Weiters schließen die zu der Gemeinde Bad Gastein gehörenden Katastralgemeinden Badgastein im Norden und Remsach im Nordosten an.

Durch Böckstein verläuft die Landesstraße Gasteiner Straße (B 167) bis zur im Ortsteil Altböckstein befindlichen Auto-Bahnverladestation für die Tauernschleuse durch den Tauern-Tunnel von Böckstein nach Mallnitz (Kärnten).

Blick über Altböckstein gegen das Anlauftal mit rechts der Trasse der Tauernbahn, historische Ansichtskarte aus dem Jahr 1931.

Das Speicherkraftwerk Böckstein und das Pumpspeicherkraftwerk Naßfeld gehören zur Kraftwerksgruppe Gasteiner Tal.

Zu Böckstein gehört auch das Naßfeld mit Sportgastein. In diesem Bereich befindet sich auch der Gasteiner Heilstollen.

Geschichte

zur Geschichte siehe → AltböcksteinMontansiedlung Altböckstein

Es gab im Bereich Böckstein schon vor der Errichtung der Montansiedlung im 18. Jahrhundert ein Bauerngut „Böckstein“, das sich aber noch nicht um den Bergbau drehte. Altböckstein war ein Zentrum des Goldbergbaus in den Tauern. In der Montansiedlung Altböckstein erinnert das Montanmuseum Altböckstein an die große Bergbauvergangenheit. In dem die Berge umfassenden Gebiet von Böckstein wurde wurde mit Unterbrechungen bis 1944 abgebaut.

Religion

Die Kirche ist die Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria vom guten Rat.

Personen aus Böckstein

Bilder

 Böckstein – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Literatur

Quellen

  • KAGIS (Kärntner Geographisches Informationssystem)