Roman Schmeißner

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Dr. Roman Schmeißner (* 7. Februar 1956 in Salzburg) ist ein österreichischer Lehrer, Musikwissenschaftler, Organist und Orgelsachverständiger,[1] der auch hier im Salzburgwiki schreibt.

Leben und Ausbildung

Roman Schmeißner ist ein Faistenauer, der als erstes Kind von Matthias Schmeißner und seiner Ehefrau Notburga, geborene Schörghofer, zur Welt kam und auf die Namen Roman und Matthias getauft wurde. Die Pflichtschulen besuchte er in Faistenau und Hof, die Reifeprüfung legte er am Abendgymnasium Salzburg ab. Er studierte am Mozarteum (Diplom für „Kirchenmusik B“) und an der Pädag, wo er die Lehrbefähigung für Volks- und Sonderschulen erwarb. In den 1990er-Jahren wurde er, als Sonderschullehrer, in der Stadt Salzburg für sein soziales Engagement bekannt, insbesondere für das „soziale Design“ in der Stadt (behindertengerechtes Bauen, wie die Installation von Akustischen Ampeln für Sehbehinderte).[2]
Außer in Salzburg arbeitete er als Lehrer in Chicago (USA), La Rochelle (Frankreich) und Berlin (Deutschland).

Neben seinem Beruf war Roman Schmeißner Organist (1977 - 1989) an der Erhardkirche Salzburg, wo es ihm gelang, 1984 eine Italienische Orgel inaugurieren zu können. Nach 1989 leitete er mehrere Jahre den Chor der Stadtpfarrkirche Hallein. Zwischen 1979 und 1984 war er Mitglied der „Orgelkommission der Erzdiözese Salzburg“.

2012 wurde Roman Schmeißner an der Universität Mozarteum, durch Thomas Hochradner und Ernst Hintermaier, promoviert.

Seit 2012 kümmerte er sich als Mitglied des „Faistenauer Orgelkomitees“ um die Anschaffung einer neuen Orgel für die Pfarrkirche Faistenau, wo er Organist ist. Die Orgelweihe erfolgte am Jakobitag 2018 durch Weihbischof Hansjörg Hofer.

Im November 2018 organisierte er das WikiAlpenforum Salzburger Orgellandschaft in Salzburg.

Werke

  • Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau. Diplomarbeit: Pädagogische Akademie des Bundes in Salzburg 1982.
  • Über den Neubau der Orgel. In: Die italienische Orgel bei St. Erhard im Nonntal. Festschrift zur Orgelweihe, Salzburg 1984 o.S.
  • Die Orgel der Erhardkirche und ihre 300jährige Geschichte. In: 300 Jahre Kirche St. Erhard, 1689–1989, Salzburg 1989, S. 56 – 62.
  • Buchbesprechung; Loimer, Ingrid: Joseph Messner (1893 bis 1969). Eine Biographie (Schriftenreihe Salzburg Museum, Bd. 21, Salzburg 2009). In: Singende Kirche (2010), 57. Jahrgang, Heft 1, S. 58f.
  • Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg, Dissertation Universität Mozarteum 2012. Erschienen unter:
  • Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen, Duisburg & Köln: WiKu-Verlag 2015, ISBN 978-3-86553-446-0.
  • Prospekt: Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen, pdf
  • In Etappen zur neuen Orgel – eine Dokumentation. In: Alois Linder-Orgel, Pfarrkirche Faistenau, Sankt Jakob 2018. Faistenau 2018, S. 24 – 39.
  • Geschichte der Orgeln in Faistenau. In: Alois Linder-Orgel, Pfarrkirche Faistenau, Sankt Jakob 2018. Faistenau 2018, S. 40 – 58.

Auszeichnungen

  • 2012: Award of Excellence, Wien, verliehen durch Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle.[3]
  • 2013: Erzbischof-Rohracher-Studienfonds,[4] Salzburg, Förderpreis.[5]

Quellen

Einzelnachweise