WikiAlpenforum Salzburger Orgellandschaft

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Pressetermin im Gästehaus des Salzburger Priesterseminars der Erzdiözese Salzburg, von links: Günter Fuchs (Berlin), Tobias Kleinlercher (Sellrain, Tirol), Kevin Golde (München), Roman Schmeißner (Faistenau, Salzburg) und Burkhard Mücke (München); die beiden letzten waren die Organisatoren dieses Forums
Besuch im Schauraum des Autographentresors, der Schatzkammer der Internationalen Stiftung Mozarteum.
Besuch im Mozart-Wohnhaus: Dr. Johannes Honsig-Erlenburg, Präsident der Internationalen Stiftung Mozarteum, spielte im historischen Tanzmeistersaal auf Mozarts Original-Hammerklavier einige Mozart-Takte.
Im Schauraum vor dem Autographentresor: Dr. Armin Brinzing, Leiter der Bibliotheca Mozartiana erläutert die Schriftstücke im Rahmen einer Führung für Teilnehmer
em.o. Univ.-Prof. DDr. h. c. Josef Wallnig am Klavier in seiner Wohnung
Gruppenfoto auf dem Dach des Hauses Alter Markt Nr. 5 in der Altstadt
WikiAlpenforum vor dem Salzburger Dom
Prof. Dr. Heribert Metzger bei seinem Vortrag im Salzburger Dom am 3. November 2018
Prof. Gerhard Walterskirchen bei seinem Vortrag im Salzburger Dom am 3. November 2018
Wolfgang Brunner am Klavier

Das WikiAlpenforum Salzburger Orgellandschaft war eine Veranstaltung für Wikipedianer, die der Salzburger Orgelspezialist Dr. Roman Schmeißner in Rahmen der Veranstaltungsreihen des WikiAlpenforum (WAF)[1] von 1. bis 4. November 2018 in der Stadt Salzburg organisiert hatte.

Dr. Schmeißner ist jahrelanger Mitarbeiter im Salzburgwiki unter dem Nickname Schmeissnerro .

Donnerstag, 1. November 2018

Die beiden Organisatoren des Forums, Burkhard Mücke aus München in Bayern (Deutschland) und Dr. Roman Schmeißner aus Faistenau, besuchten abends mit bereits angereisten Teilnehmern das Augustiner Bräustübl in Mülln.

Freitag, 2. November 2018

Nach einem Pressetermin im Gästehaus des Salzburger Priesterseminars der Erzdiözese Salzburg, wo die Teilnehmer von auswärts übernachteten, ging es am späteren Vormittag zu einem Kaffeehausbesuch ins Café Bazar. Im Anschluss führte ein Rundgang auf den Sebastiansfriedhof zum Schaugrab von Mozarts Witwe Constanze und ihrem zweiten Mann Georg Nikolaus Nissen.

Um 15:30 Uhr besuchten die Teilnehmer das sogenannte Tanzmeisterhaus - Mozart-Wohnhaus am Makartplatz, wo Dr. Johannes Honsig-Erlenburg, Präsident der Internationalen Stiftung Mozarteum, uns erwartete. Nachdem er die Teilnehmer des WikiAlpenforums begrüßt und in einem Vortrag auf die Geschichte der Stiftung Mozarteum und den Gebäuden der Stiftung eingegangen war, spielte er im historischen Tanzmeistersaal auf Mozarts Original-Hammerklavier ein paar Werke Mozarts. Im Anschluss führte Dr. Armin Brinzing, Leiter der Bibliotheca Mozartiana, die Teilnehmer des WikiAlpenforums in den Schauraum des Autographentresors, der Schatzkammer der Stiftung Mozarteum. Hier erläuterte Dr. Brinzing einige interessante Schriftstücke und klärte über die Namensvielfalt von Mozart auf:

Theophilus, Gottlieb, Amadeus oder Amadé Mozart?

Getauft war Mozart auf die Namen Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus,[2] Mozarts Schwester Maria Anna Walburga Ignatia Mozart, genannt Nannerl, nannte ihren Bruder in ihren Briefen unterschiedlich, er selbst spielte gerne mit seinem Namen, je nachdem auf welcher Reise er sich befand. Während seiner Paris-Reise 1777 und ab dann unterschrieb er meist mit Wolfgang Amadé. Diese Schreibweise wird, da sie seinem Willen nachkommt, von der Mozartforschung und der Stiftung Mozarteum seit ca. 2006 bevorzugt.

Über den Besuch im Mozart-Wohnhaus brachten die Salzburger Nachrichten in ihrer Samstagausgabe (3. November 2018) einen Beitrag von Stefanie Schenker. Im Anschluss dieser Besichtigung fand im Seminarraum des Priesterhauses eine Arbeitssitzung der Teilnehmer statt.

Um 18:00 Uhr trafen sich die Salzburgwiki- und die wikipedia.de-community im Gablerbräu zu einem Stammtisch.

Samstag, 3. November 2018

Um 09:00 Uhr stellte Domorganist Prof. Dr. Heribert Metzger alle sechs im Kuppelraum (= Vierung) des Salzburger Doms aufgestellten Orgeln vor. Durch das Programm führte der Musikwissenschaftler Dr. Gerhard Walterskirchen, der zwischen den Stücken die Instrumente und die Geschichte der Salzburger Dommusik beschrieb. Domorganist Dr. Metzger spielte im Laufe der Veranstaltung auf den Instrumenten jeweils eine zeittypische Komposition, um den Klangreichtum der Kuppelorgeln zu illustrieren. Bei den Orgelkompositionen für zwei Instrumente musizierte er alternatim mit der Organistin Yeonju Sarah Kim.

Von diesem Vormittag gab es am Abend einen Beitrag in der Fernsehsendung Salzburg Heute des ORF Landesstudios Salzburg.

Auf dem Weg zum gemeinsamen Mittagessen im Zipfer Bierhaus besichtigte ein Teil der Teilnehmer unter Führung von Mag. Thomas Schmiedbauer den St.-Peter-Hof mit der Stiftsbäckerei St. Peter und dem Wasserrad, betrieben durch den Almkanal, den Friedhof sowie den Stiftskeller von St. Peter.

Am Nachmittag stand ab 13:45 Uhr eine „Kleine Salzburger Stadtführung“ mit em.o. Univ.-Prof. DDr. h. c. Josef Wallnig auf dem Programm. Die Teilnehmer trafen sich mit Prof. Wallnig beim Florianibrunnen am Alten Markt und erlebten eine überaus unterhaltsame und informative "alternative" Führung durch sein Haus Alter Markt 5 und einige besonderen Ecken der Altstadt von Salzburg mit Ende beim Vier-Elemente-Brunnen im Mirabellgarten. In seinem Haus zeigte er uns u. a. ein "Schnapskastl" des Universalkünstlers Kay Krasnitzky, die Wohnung, in der um 1823 die Witwe nach Mozart, Constanze, mit ihrem zweiten Mann Georg Nikolaus Nissen sowie eine von Mozart stammende "Anleitung zum Komponieren von Opern".

Von 17:45 bis 18:30 Uhr informierte im Mozarteum ao. Univ.-Doz. für Historische Tasteninstrumente Wolfgang Brunner über die „Entwicklung des Wiener Hammerklaviers 1780–1830“. Anschließend gab es Kostproben von Studenten der Hochschule Mozarteum zu hören und es wurden Audioaufnahmen zum Einpflegen in die Artikel erstellt.

Ein gemeinsames Abendessen im Pitterkeller im Hotel Pitter beschloss das Programm dieses Tages.

Sonntag, 4. November 2018

Von 08:00 Uhr bis 10:30 Uhr standen Edit-a-thon und die WAF-Themenbörse im Seminarraum des Gästehauses im Priesterseminar auf dem Programm.

Um 11:00 Uhr traf man sich beim Dom bei der Stiege zum Dommuseum mit Pater Petrus Eder, Leiter des Musikalienarchivs der Benediktiner-Erzabtei St. Peter , der das Claviorganaum vorführte, ein Instrument aus dem Jahr 1591, geschaffen von Josua Pock.[3] Als Abschluss dieses dreitägigen Programms führte Roman Schmeißner durch das DomQuartier, einem Museums-Rundgang von 1,3 km Länge. Der Weg führte durch folgende Räume, Sammlungen und Gedenkstätten:

Dommuseum
Kunst- und Wunderkammer
Langer Gang (Bildergalerie der Benediktiner-Erzabtei St. Peter)
Museum St. Peter → Claviorganum
Franziskanerkirche
Prunkräume der Residenz
Residenzgalerie
Dombögen: Aussichtsterrasse auf dem Dach
Nordoratorium im Dom

Die Domorgelempore war in dieser Zeit gesperrt.

Bildergalerie

Bilder

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Weblinks

Quelle

  • Peter Krackowizer, der an dieser Veranstaltung teilgenommen hat sowie Informationen von den im Artikel erwähnten Personen

Fußnoten

  1. siehe de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Projekt_WikiAlpenforum_(WAF)
  2. AES, Salzburg-Dompfarre, Taufbuch TFBIX/2 1756–1814. Siehe: [1], Bildnummer 03-Taufe_0002, aufgerufen am 5. November 2018.
  3. Die Teilnehmer erwartete ein ähnlich "spektakulärer Hörgenuss"

Video Orgel-Aufnahmen, Salzburger Dom, 3. Nov. 2018

An der "Hoforgel" (rechts) Heribert Metzger, an der Heilig-Geist-Orgel (links) Yeonju Sarah Kim.

Christian Gottlob Neefe (1748 – 1798): Petite pièce, tirée de l'operette „Die Zauberfloete“ de Mr. MOZART (ca. 2 min.)
Gaetano Piazza (1725 – nach 1775): Sonata in F a due Organi (ca. 4 min.)