Seelsorgestelle Lungötz

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Die Seelsorgestelle Lungötz ist eine der Seelsorgestellen (Quasi-Pfarren) der Erzdiözese Salzburg.

Allgemeines, Seelsorgebereich

Die Seelsorgestelle dient der seelsorglichen Betreuung der Katholiken von Lungötz, einem Teil der Tennengauer Gemeinde Annaberg-Lungötz im Lammertal.

Die Seelsorgestelle gehört zum Dekanat Hallein der Erzdiözese Salzburg und bildet mit den Pfarren Abtenau, Annaberg und Pfarre Rußbach, die der Benediktiner-Erzabtei St. Peter inkorporiert sind, den Pfarrverband Lammertal.

Pfarrkirche

Andachtsstätte ist die Kirche zu den hll. Vinzenz und Josef.

Pfarrer

Seelsorger ist P. Virgil Steindlmüller OSB; er ist, wie seine Vorgänger seit spätestens 2004,[1] auch Pfarrprovisor von Annaberg.

Geschichte

Lange Zeit gehörte das beiderseits der Lammer gelegene Lungötz teils zur Pfarre St. Martin (am Tennengebirge), teils zur Pfarre Annaberg (im Lammertal).

Der Kirchenbau in Lungötz geht auf den besonderen Einsatz des damaligen Pfarrers von St. Martin, Johann Hönegger (Pfarrer von 1958 bis 1967), zurück. Die Grundsteinlegung erfolgte am 10. April 1961. Unter großem Einsatz der Bevölkerung wurde der Bau errichtet. Die Glasfenster der Wochentagskapelle schuf Prof. Albert Birkle (* 1900, † 1986), den Taufbrunnen Prof. Josef Zenzmaier, den Kreuzweg P. Roman Morandell OSB (* 1914, † 2004; bis 1961 Kooperator in Abtenau). Am 15. November 1964 nahm Erzbischof DDDr. Andreas Rohracher die Einweihung vor.[2]

Den Grund für einen Friedhof nahe der Kirche stellte die Erzdiözese Salzburg zur Verfügung, die Gemeinde Annaberg übernahm die Finanzierung. Das erste Begräbnis fand am 11. November 1968 statt.

1970 wurde ein erster Pfarrgemeinderat gewählt. Im selben Jahr ermöglichte eine große Spendenaktion den Ankauf einer „Dr.-Böhm-Orgel“.

Mit Wirkung vom 1. Jänner 1990 wurde Lungötz vom Erzbischof zur Seelsorgestelle erhoben.

Seit 2004 wird die Seelsorgestelle Lungötz vom Stift St. Peter betreut.

Im Jahr 2010 wurde der Kirchenvorplatz neu gestaltet und die Kirche mit einer neuen Lichtanlage ausgestattet.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Verordnungsblatt der Erzdiözese Salzburg, Jg. 2004, 2013, 2015, 2017
  2. Quellen St. Peter und Chronik (siehe oben); die Altersangabe(Quelle eds.at) „Seelsorgestelle errichtet: 1866 (Kirche)“ muss daher verworfen werden.

Literatur

  • Dworschak, Herbert Josef: 100 Jahre Schule in Lungötz. Festschrift und illustrierte Kurzchronik der Schule und des Ortes. 1880–1980. Lungötz 1981.
  • Ramsauer, Eduard: 40 Jahre Kirche Lungötz. Festschrift, 10. Juni 2004.
  • Seelsorgestelle Lungötz (Hg.): Kinderkirchenführer, September 2014.

Weblinks