Thomas Schallaböck

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Prof. Thomas M. Schallaböck MAS (* 1961 in der Stadt Salzburg) ist römisch-katholischer Religionslehrer und seit den 1980er Jahren ein Urgestein der alpenländischen Mittelalter-Musikszene.

Leben

Thomas Schallaböck studierte an der Universität Salzburg Germanistik und Theologie und an der Universität Lind Kulturmanagement. Autodidaktisch erlernte er zahlreiche alte Instrumente wie Drehleier, Dudelsack, Gemshorn, Psalter, Scheitholt, Schnabelflöte und verschiedene Arten von Trommeln. Zudem absolvierte er einen Meisterkurs für Drehleier bei Robert Mandel und trat als Drehleiersolist mit dem Mozarteum-Orchester, der Camerata Salzburg, der Salzburger Hofmusik und dem Tobi-Reiser-Ensemble auf.

1982 gründete Schallaböck mit Musikerkollegen das Ensemble Dulamans Vröudenton, dem er bis zu dessen Auflösung 2012 angehörte. Er ist Gründer, Mitglied und Leiter der Ensembles Harmonia Variabilis, für das er als Sänger, Instrumentalist und Komponist tätig ist.

Thomas Schallaböck ist Gewinner des Minnesänger-Wettstreits der Jahre 2010, 2011 und 2014.

Im Frühsommer 2011 gewann er den Hauptpreis beim 6. Falkensteiner Minneturnier auf der Burg Falkenstein im Harz, Bundesrepublik Deutschland. Dort waren Lieder zum schwierigen Leben der fahrenden Sänger zum Thema "Sängers Lust, Sängers Leid" gefragt. Schallaböck brachte unter anderem ein Lied von Walther von der Vogelweide. Darin beschwerte sich dieser über den unfreundlichen Empfang bei den Mönchen vom Tegernsee. Die Mönche tranken Wein, für Walther gab es nur Wasser.

Quellen