Victor von Scheffel Steig

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westliche Panoramaansicht vom Viktor Scheffel-Steig
eine bezaubernde Seeuferwanderung von Fürberg zum Brunnwinkl

Der Victor von Scheffel Steig am Wolfgangsee im Salzkammergut führt von Brunnwinkl nach Fürberg (St. Gilgen) und zum Scheffelblick am Falkenstein.

Name

Er ist dem Dichter Joseph Victor von Scheffel, den Schöpfer der „Bergpsalmen" gewidmet. "Sei gegrüßt mir einsamer Abersee!" schrieb der Dichter. Er wohnte 1862 für einige Wochen im Cotisenbräu in St. Wolfgang.

Am nach ihm benannten Uferweg von Brunnwinkl nach Fürberg befindet sich eine Gedenktafel für Victor von Scheffel.

Geschichte

Anlässlich einer großen Festlichkeit, zu der Bürgermeister und Bierbräu Paul Peter aus St. Wolfgang den Dank der Ufergemeinden an den Alpenverein Sektion Salzburg zum Ausdruck brachte, widmete der Deutsch-Oesterreichische Alpenverein dem Poeten des Wolfgangsees 1888 eine Gedenkmarmortafel mit Auszügen aus den Bergpsalmen, auf dem durch den Alpenverein Salzburg geförderten „Victor von Scheffel Steig“.

Gleich nach der Eröffnung des Scheffelsteiges reisten Kaiserin Elisabeth von Österreich (* 1837; † 1898) und ihre Tochter Erzherzogin Marie Valerie (* 1868; † 1924) per Dampfer nach St. Gilgen. Die Damen wanderten über den neu eröffneten Scheffel Steig zum Scheffelblick am Falkenstein. Den Dank und Lobgesang an Scheffel verfasste die Tochter des Kaisers, Erzherzogin Marie Valerie, welcher auf einer Gedenktafel zu lesen ist. Bei der abendlichen Rückfahrt gab es auf der „Kaiserin Elisabeth“ einen Ehrensalut für die kaiserliche Gesellschaft. Die Jagdhornbläsergruppe brachte vor der Echowand des Falkensteins die Damen in begeisterte Rührung.

Ereignisse

Im September 2013 musste der Steig nach einem Felssturz gesperrt werden. Tonnen schwere Gesteinsbrocken verlegten den Steig auf etwa 20 bis 30 Meter.

Praktisches

Für die Begehung von Fürberg nach Brunnwinkel oder umgekehrt sollte man je nach Tempo etwa eine halbe Stunde rechnen. Der Weg führt eben unmittelbar am Seeufer entlang, manchmal aus dem Felsen gehauen, manchmal schattig unter Uferbüschen oder -bäumen.

Literatur

  • Martha Schad (Hrsg.), Marie Valerie von Österreich - das Tagebuch der Lieblingstochter von Kaiserin Elisabeth, 2. Auflage, München 2005

Bildergalerie

Quelle