Alföld-Alpenfahrt

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Die Alföld-Alpenfahrt war eine Motorsportveranstaltung für Automobile und Motorräder über 2 075 km in sieben Fahrtagen, die im Juni 1924 auch durch das Land Salzburg verlief.

Salzburgbezug

Mit dabei war natürlich wieder der Salzburger Friedrich Freiherr von Mayr-Melnhof. Er fuhr im Werks-Team der Wiener Automobilfabrik (vormals Gräf & Stift) mit einem Sechszylinder.

Die fünfte Etappe, 357 Kilometer von Villach nach Salzburg, war sicher die sicher die schwerste der ganzen Fahrt, die in Ungarn begonnen hatte. Oberdrauburg, Radentheim, die Turracher Höhe, der Radstädter Tauernpass und der Pass Lueg warteten mit respektablen Hindernissen auf. Die Kleinautos und Motorräder hatten eine kürzere Strecke, mussten jedoch den Katschberg von der Südseite (mit den steileren Passagen) als Prüfungsstrecke für Steigvermögen mit in Kauf nehmen. Das heißt, es musste dieser schwierige Streckenteil, sowohl bei der Berg- wie auch bei der Talfahrt ohne Aufenthalt gefahren werden.

Sowohl die großen wie auch die kleinen Wagen entledigten sich der ihnen gestellten Aufgabe auf das denkbar beste. Es gab keinen nennenswerten Zwischenfall, bloß am Start in Villach hatten einige Fahrer in der Kälte (Juni!) Schwierigkeiten beim Anspringen des Motors. Sie holten sich dabei einige Strafpunkte, die jedoch im Laufe der Etappe wohl größtenteils mit Gutpunkten kompensiert werden konnten.

Bei Hallein schied Schactner auf Spa aus. Die Einfahrt in die Stadt Salzburg vollzog sich mit großer Beteiligung des Publikums. Vom Salzburger Automobilclub waren folgende Personen zum Empfang der Teilnehmer erschienen: Präsident Friedrich Freiherr von Mayr-Melnhof, Hotelier Jung, Josef Klein, Tomaselli, Groß, Kupelwieser und andere. Weiters waren anwesend vom Vorstand des Österreichischen Automobilclubs der Präsident Baron Haymerle, Graf van der Straten, Bob Mautner, von der Salzburger Polizeidirektion Hofrat Otto Steinhäusl, Regierungsrat Friedrich und Dr. Schläger.

Von den 42 in Villach gestarteten Automobilen und vier Motorrädern kamen 41 Automobile und alle Motorräder an.

Quelle

  • anno, Allgemeine Sport-Zeitung, Ausgabe 1924, Seite 281