Andreas Ibertsberger

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Andreas Ibertsberger (* 27. Juli 1982 in Salzburg) ist ein ehemaliger Profi-Fußballspieler und numehriger -trainer.

Karriere

Der dynamische und zweikampfstarke Abwehrspieler begann seine Karriere als Jugendspieler bei seinem Stammverein SV Seekirchen 1945. Über das Bundesnachwuchszentrum kam Ibertsberger im Jahr 2001 zu Austria Salzburg und spielte sich in den folgenden Jahren sowohl im Verein als auch in der Unter-21-Mannschaft des ÖFB in den Vordergrund. Seit Jänner 2005 spielte der Bruder des einstigen Nationalspielers Robert Ibertsberger beim SC Freiburg und kam dort, obwohl er besser mit dem rechten Fuß spielte, genauso wie in Salzburg meist auf der linken Seite der defensiven Viererkette zum Einsatz. Von seinem einstigen Trainer beim SC Freiburg, Volker Finke, wird der Seekirchener als großes Verteidigertalent mit guter Perspektive beurteilt.

Am 20. Jänner 2008 wurde bekannt, dass Ibertsberger im Sommer 2008 innerhalb der 2. Deutschen Liga von Freiburg zur TSG 1899 Hoffenheim wechselt. Dieser Wechsel wurde dann aber bereits mit Beginn der Frühjahrsrunde vollzogen. Beim "Dorfklub" gehört Ibertsberger zu den Stützen, nach einer Siegesserie im Frühjahr 2008 schaffte er mit Hoffenheim den Aufstieg und persönlich damit die Rückkehr in die 1. Bundesliga. Nach der Saison 2011/2012, in der er nur noch zu einem Bundesliga-Einsatz gekommen war, wurde Ibertsbergers Vertrag bei Hoffenheim nicht verlängert. Bis zur Winterpause blieb der Salzburger ohne Klub, ehe er vom Zweitligisten MSV Duisburg verpflichtet wurde. Auch dort endete sein Engagement nach einem halben Jahr. In der Folge fand Ibertsberger keinen neuen Arbeitgeber mehr. Ibertsberger beendete deshalb seine aktive Karriere, er wurde im Juni 2014 Co-Trainer bei der U23-Mannschaft von Hoffenheim.

Andreas Ibertsberger absolvierte 14 Länderspiele für die österreichische Nationalmannschaft und erzielte dabei ein Tor. Sein Debüt feierte er 2004 unter Teamchef Hans Krankl im WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland. International für Aufsehen sorgte er mit seiner hervorragenden Deckungsarbeit gegen Superstar David Beckham im Länderspiel gegen England am 8. Oktober 2005. Beckham sah sich durch die gute Leistung von Ibertsberger zu zwei Fouls an dem jungen Salzburger genötigt und wurde daraufhin vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen.

2008 berief Teamchef Josef Hickersberger Ibertsberger in den 31-Mann-Großkader für die Fußball-Europameisterschaft. Bei der endgültigen Auswahl war aber kein Platz für ihn im 23er-Kader Österreichs.


Stationen

Erfolge

  • 14 Länderspiele (zuletzt am 11. Februar 2009 beim 0:2 gegen Schweden in Wien) und ein Tor für die österreichische Nationalmannschaft
  • Aufstieg in die 1. deutsche Bundesliga mit TSG Hoffenheim 1899 2007/08