Anselm Kiefer

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Österreichische Staatsbürgerschaft für Anselm Kiefer, seine Partnerin Manuela Luca-Dazio und Landeshauptmann Wilfried Haslauer
Im Bild Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Reinhold Würth und Anselm Kiefer bei der Enthüllung seiner Bronzeskulptur Die Sprache der Vögel am 4. April 2019 im Innenhof des Chiemseehofes in der Stadt Salzburg

Anselm Karl Albert Kiefer (* 8. März 1945 in Donaueschingen, Deutschland) ist ein deutscher und seit 2018 auch österreichischer Maler und Bildhauer.

Leben

Anselm Kiefer lebt überwiegend in Südfrankreich (in Barjc) und in Paris, wo sich das "Atelier Anselm Kiefer" befindet. Kiefer zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Künstlern nach 1945 und zu den weltweit bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Seine Werke sind auf allen ranghohen internationalen Kunstausstellungen zu sehen und in vielen Museen Europas, Japans und den Vereinigten Staaten ausgestellt. Kiefer kann auf ein höchst erfolgreiches Wirken blicken, hat einige Ehrendoktorate und wurde mit vielen Preisen und staatlichen Ehrungen ausgezeichnet, u.a. 2005 mit dem Österreichischen Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst.

Am 23. Jänner 2018 erhielt Anselm Kiefer, der auch in Salzburg einen Wohnsitz hat, die österreichische Staatsbürgerschaft durch Verleihung im besonderen Interesse der Republik Österreich. [1]

Salzburgbezug

A.E.I.O.U." ist ein Kunstwerk, das Anselm Kiefer als erstes Kunstprojekt im Auftrag der Salzburg Foundation für Salzburg geschaffen hat. Der Pavillon mit den Werken von Anselm Kiefer befindet sich am Rande des Max-Reinhardt-Platzes im Wilhelm Furtwängler-Garten im Festspielbezirk in der Salzburger Altstadt.

Die Bronzeskulptur Die Sprache der Vögel von ihm wurde 2018 im Chiemseehof aufgestellt.

2020 gestaltete Kiefer eines der fünf Plakate 100 Jahre Salzburger Festspiele, ein bleifarbenes Plakat mit rauchendem Stapel – sei es Papier oder Platten – gestaltet. Anselm Kiefer zufolge gehe es da um „die Sichtbarmachung von Ablagerung und Erneuerung im künstlerischen Schaffen“.

Quelle

Einzelnachweise