Bolland

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Parte Marie Bolland, verheiratete Zeller,

Die Bollands waren im frühen 19. Jahrhundert eine Salzburger Kaufmannsfamilie.

Familie

Josef Sebastian Bolland stammte aus Burgweinting in Bayern.[1]

Er war Direktor der Hagenauer´schen Handlung und heiratete am 4. November 1803 in der Bürgerspitalskirche St. Blasius in der Stadt Salzburg Anna Elisabeth Hagenauer (* 1777; † 1804)[2].

Er kaufte die Andreas Hofersche Handlung bei der alten Andräkirche.[1]

Bis 1837 gehörte der Familie Bolland diese Firma.[3]

Mathias Bolland (* 14. Jänner 1779; † 14. Oktober 1818) war verheiratet mit Leopoldine Bolland geborene Neuner (* 17. Dezember 1783; † 21. Dezember 1858).[4][5]

Am 14. August 1837 übergab Leopoldine Bolland, geborene Neuner, das Geschäft an ihren Schwiegersohn Franz Zeller, der ihre Tochter Marie (* 10. Oktober 1812; † 19. Juli 1873) geehelicht hatte (sodass die Familie Bolland sich in der Familie Zeller fortsetzte)[6]. Ihre ältere Schwester Henriette Bolland (* 7. August 1810; † 22. Juli 1892), heiratete Johann Alois Duregger.[7]

Quellen, Anmerkungen

  1. 1,0 1,1 „notes about Mozart“
  2. Artikel „Hagenauer
  3. ZB scheint für das Jahr 1825 Mathias Bolland’s seel. Witwe als Inhaberin der Firma Andrä Hoffer auf, vgl. Kaiserlich-königlicher Schematismus des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns. Linz 1825. S. 471.
  4. Inschrift auf der Gedenktafel Solger/Zeller/Bolland/Neuner in der Zeller-Wandgruft auf dem Salzburger Kommunalfriedhof.
  5. Leopoldine war, wie nach derselben Grabinschrift vermutet werden kann, Tochter des aus Ambros in Tirol gebürtigen Johann Neuner (* 1754; † 1801).
  6. Partezettel für "Marie Zeller, geb. Bolland" bei den Kobler-Spängler-Briefen; Nekrolog für Franz Zeller in Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 31, 1891, S. 416-419.
  7. Grabinschrift in der Dureggerschen Grabstätte auf dem Salzburger Kommunalfriedhof; schwer lesbar. Als Quelle Partezettel von 1892 sowie Sterbebuch der Dompfarre Salzburg, Band VII, S. 451.