Caspis

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Die Caspis waren ein Salzburger Adelsgeschlecht, das von 1645 bis 2004 bestand.

Geschichte (fragmentarisch)

Johann Caspis (* ca. 1591) war ein Salzburger Handelsherr und erwarb durch Heirat (1628) mit Susanne Kelmiller (* im 1607; † 1680) das Haus Alter Markt Nr. 9.

Im Jahr 1645 wurde er von Kaiser Ferdinand III. in den Reichs- und erbländischen Adelsstand erhoben.

Sein Sohn Matthias von Caspis (* um 1631; † 27. Oktober 1712 in Regensburg) war an der salzburgischen Gesandtschaft in Regensburg tätig.

Die letzten Angehörigen der Familie waren Alois Caspis (* 15. Juli 1882 in Salzburg; † 6. Februar 1961), Bahnbeamter in Wien, dessen zweite Ehefrau Maria geb. Hasenbichler (* 1889; † 26. April 1976) und beider Tochter Elfriede Caspis (* 2. September 1920 in Wien; † 10. Dezember 2004).[1]

Quellen

Fußnoten

  1. Die genannten Personen verkörpern die Angehörigen der jüngsten bei Franz Martin aaO angeführten Generation und können mit hinreichender Sicherheit mit den gleichnamigen, aus der Wiener Friedhöfedatenbank ersichtlichen Personen gleichgesetzt werden.