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Donauschwaben

Haus der Donauschwaben, Friedensstraße 14

Die Donauschwaben waren eine Gruppe deutschsprachiger Volksgruppen, die vom 18. Jahrhundert bis nach dem Zweiten Weltkrieg in den damaligen Ländern der Ungarischen Krone lebten (und vereinzelt noch leben).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Deutschsprachige Siedler wurden im 18. Jahrhundert, nach der Befreiung des Landes von der Türkenherrschaft, von den habsburgischen Königen Ungarns (Karl (VI./I.), Maria Theresia, Joseph II.) ins Land gerufen.

Sie siedelten in den heutigen Ländern Ungarn, Kroatien, Serbien (Wojwodina) und Rumänien. Übliche Benennungen beziehen sich auf historische Siedlungsgebiete, z. B.

  • Banater Schwaben (nach dem Banat [von Temesvár], das östlich und nördlich der Donau heute in den Staaten Rumänien, Serbien und Ungarn liegt) oder
  • Batschka-Deutsche.

Im Herbst 1944 und Winter 1945 begannen die ersten Flüchtlingskolonnen in Richtung Österreich zu rollen, als die sowjetische Armee die deutsche Ostfront aufzurollen begann. Besonders im nun wiedererstehenden Jugoslawien wurden die nicht geflohenen Donauschwaben verfolgt und vertrieben.

Der Verein Salzburger Donauschwaben bemüht sich um die Erhaltung der Tradition.

Nach den Banater Schwaben ist die Banaterstraße im Salzburger Stadtteil Liefering benannt.

Adresse

Verein Salzburger Donauschwaben
"Haus der Donauschwaben"
Friedensstraße 14
5020 Salzburg
Telefon: (06 62) 62 66 89 oder (0 62 46) 7 67 27

Weiterführend

Für Informationen zu Donauschwaben, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema

Siehe auch

Weblinks

Quelle