Elisabeth Keplinger

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Elisabeth Keplinger (2011)

Mag. Elisabeth Keplinger (* 2. Juni 1960 in Haslach, .; † 12. März 2014 in Plainfeld) war Bildungsmanagerin und Direktorin am Berufsförderungsinstitut Salzburg (BFI). In ihrer fast 25-jährigen Tätigkeit für das BFI Salzburg hat sie dieses maßgeblich geprägt[1].

Leben und berufliche Laufbahn

Nach der Volksschule in Rohrbach 1966–1970 besuchte Elisabeth Keplinger das Naturwissenschaftliche Realgymnasium in Rohrbach, wo sie 1978 maturierte. Anschließend begann sie das Lehramtsstudium an der Universität Salzburg (Geschichte, Germanistik, Pädagogik, Psychologie, Philosophie) und schloss das Studium 1985 mit der Lehramtsprüfung als Mag. phil. ab.

1985/86 absolvierte sie ihr Probejahr als Lehrerin am Bundesgymnasium II in Salzburg und leitete anschließend 1986–1989 das Jugendzentrum der Arbeiterkammer Salzburg. Danach stieg sie in die Erwachsenenbildung ein und war 1989/1990 Lehrerin am Bundesgymnasium für Berufstätige in Salzburg. Neben ihrem Beruf studierte sie 1988–1990 Computerwissenschaften und war 1989/1990 Trainerin für Apple Computer-Software.

Ab 1990 war Elisabeth Keplinger am Berufsförderungsinstitut Salzburg tätig. 1990–1999 war sie Fachbereichsleiterin für Mediengestaltung. Ab 1999 war sie Geschäftsfeldleiterin für IT und Technik, ab 2000 Prozesskoordinatorin und Auditorin. Ab 2007 leitete sie die Technisch-Gewerbliche Abendschule (TGA) Salzburg. Im Zuge der Reorganisation des BFI, das als eigenständige Firma aus der Arbeiterkammer ausgelagert wurde, übernahm sie 2010 den Aufbau und die Leitung der Abteilung Bildungsmanagement, der mittlerweile größten und inhaltlich wie organisatorisch anspruchsvollsten Organisationseinheit des BFI.[1]

Völlig überraschend für alle verstarb Elisabeth Keplinger am 12. März 2014 in ihrem 54. Lebensjahr an einem Herzinfarkt. Auf der Parte wird die epikureische Grabinschrift zitiert: NON FUI, FUI, NON SUM, NON CURO (Einst war ich nicht, dann lebte ich, jetzt bin ich nicht mehr, es kümmert mich nicht). Am 28. März 2014 fand die öffentliche Trauerfeier in Salzburg statt. Elisabeth Keplinger wurde am Friedhof in Plainfeld begraben.

Ehrungen

1998 erhielt Elisabeth Keplinger den Salzburger Landespreis für Erwachsenenbildung und öffentliches Büchereiwesen für ihr Projekt "Desktop Publishing und Multimedia – Berufliche Weiterbildung im BFI Salzburg"[2], mit dem die Umschulung von Facharbeitern aus dem grafischen Gewerbe auf neue Technologien gefördert wurde.

Reisen

Ihre Reisen führten sie nach China, Indien, in den Nahen Osten (Ägypten, Jordanien, Israel, Türkei), Italien, Marokko und viele Male in das von ihr so geliebte Griechenland.

Quellen

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Mag. Werner Pichler, Geschäftsleiter des BFI Salzburg, in seiner Trauerrede am 28.03.2014 in Salzburg
  2. Land Salzburg, Salzburger Landespreis 1998 - Hervorragende Initiativen ausgezeichnet