Erhard Paumgartner

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Erhard Paumgartner († 1508) war Fürstbischof des Bistums Lavant.

Leben

Erhard Paumgartner war Pfarrer von St. Florian und St. Andrä in Zeltschach sowie Kanonikus in Völkermarkt, auch hatte die Propstei von Weißenburg im Elsass inne. Am 5. Jänner 1487 wurde er von Fürsterzbischof Johann Beckenschlager zum Bischof von Lavant ernannt, wobei ihm der Papst erlaubte, alle bisherigen Pfründe zu behalten. Am 23. März 1488 wurde er in Venedig zum Bischof geweiht.

Wegen des Krieges zwischen Kaiser Friedrich III. und König Matthias Corvinus konnte er sein Bistum nicht betreten und wählte St. Florian zu seinem Sitz. Erst 1490 konnte er sich nach St. Andrä im Lavanttal begeben. Er bemühte sich, die von Ungarn besetzten Güter seines Bistums wieder zu gewinnen und reiste nach Rom um den Papst um dessen Unterstützung zu bitten. Da er sich schon im fortgeschrittenen Alter befand, wollte ihm Kaiser Maximilian I. einen Koadjutor zur Seite stellen lassen, Bischof Paumgartner bat jedoch davon abzusehen.

Er starb im Jahre 1508. Wo er begraben liegt, ist nicht überliefert.

Quelle


Zeitfolge
Vorgänger

Georg I.

Fürstbischof von Lavant
1487–1508
Nachfolger

Leonhard Peurl