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Franz-Josef-Kaserne

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geschlossen  Der hier beschriebene Betrieb oder die Einrichtung existiert in dieser Form nicht mehr. Dieser Beitrag beschreibt die Geschichte.

Die Franz-Josef-Kaserne[1] befand sich in der Loretogasse und besteht als Gebäude noch heute an der Paris-Lodron-Straße in der Neustadt von Salzburg.

Inhaltsverzeichnis

Name

Wappen des Kaisertum Österreich am Giebeldreieck der Franz-Josef-Kaserne

Benannt wurde die Kaserne nach Kaiser Franz Joseph I..

Geschichte

Die Franz-Josef-Kaserne wurde von 1846 bis 1849 errichtet.

Sie war eine Infanteriekaserne und diente der dauernden oder vorübergehenden Unterkunft der Truppe aus Feldsoldaten. Hier waren die (Tiroler) Kaiserschützenregimenter im Ersten Weltkrieg untergebracht. Einer der prominentesten Offiziere war der aus Bregenz gebürtige k.k. Oberleutnant Georg Bilgeri, einer der Skipioniere Österreichs.

Die Kaserne beherbergte auch das Lazarett.

Nach dem Bau der Erzherzog-Rainer-Kaserne und der Schwarzenbergkaserne verlor sie nach dem Zweiten Weltkrieg ihre militärische Funktion.

Ereignisse

Am 19. August 1865 besuchte Kaiser Franz Joseph I. anlässlich der Ratifizierung der Gasteiner Konvention die Kaserne.[2]

Nutzung

Heute beherbergt das Gebäude das "Theatrum" der Universität Mozarteum Salzburg.

Quellen

Fußnoten

  1. Schreibweise 1853, Quelle ANNO, Salzburger Zeitung, Ausgabe vom 5. Juli 1853, Seite 7
  2. Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 25. August 1865, Seite 7