Groschenloch

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Das Groschenloch war eine Gaststätte in der Stadt Salzburg.

Geschichte

Am 13. November 1885 wurde diese kleine Gastwirtschaft hinter dem Klausentor stadtauswärts an der Müllner Hauptstraße aus gewerbepolizeilichen Gründen geschlossen.[1]

Die Neue Warte am Inn schrieb zur Schließung dieses Lokals: "Das „Groschenloch", das wohl jedem Salzburger und auch gar vielen Fremden bekannt ist, dieses kleine, im Felsen des Mönchsberges (vor dem Klausenthore) befindliche höhlenartige „Kaffeehaus", von dem der Volkswitz sagt, daß es das größte in Salzburg sei, weil man eine halbe Stunde braucht, um es zu umgehen, soll nun aufhören zu sein, als Kaffeelokal nämlich. Das „Groschenloch" soll seinen Namen daher haben, weil einst Alles, was dort zu haben war, Kaffee, Thee, Knödel und „Rohr-Nudeln" je einen Groschen gekostet hat. Der Nachfolger dieser am Ende ihrer „Laufbahn angelangten „Wirthschaft", in neuester Zeit „Wiener Volksküche" geheißen, soll nun ein Geschäftsmann, seines Zeichens Schuhmacher, werden. Man sieht also wieder, daß alles Irdische vergänglich ist, sogar das berühmte „Café Groschenloch"."

1873 war das Groschenloch an Katharina Ladstätter gegen einen jährlichen Mietzins von 40 Gulden und einvierteljähriger Kündigung verpachtet.[2]

Die Kulturklauberin

"... 1848 wurde die Höhle seiner Recherche nach an einen Invaliden vergeben, der die Erlaubnis zur Ausschank von Kaffee erhielt..."

→ Für nähere Informationen zu "Groschenloch" siehe auch den Originalartikel von Kulturklauberin Daniele Pabinger auf SN.at.

Quellen

  • ANNO, Neue Warte am Inn, Ausgabe vom 30. November 1895, Seite 5
  • ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 1. Februar 1941, Seite 7

Einzelnachweise

  1. Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 18. November 1895, Seite 3
  2. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 14. August 1873, Seite 2