Herbert Kaes

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Anlässlich des "Großen Bergpreises von Österreich" 1957 am Gaisberg Treffen beim Porschehof in der Stadt Salzburg, von links: Edgar Barth (Formel-2-, Sportwagen- als auch Bergrennfahrer), Egon Schöpf (Automobilrennfahrer), Mechaniker, Sepp Greger (Europa-Bergmeister), Mechaniker, Herbert Kaes (Neffe von Ferdinand Porsche) und Helmut Krackowizer.

Ing. Herbert Kaes (* 18. November 1913, London, Großbritannien; † 30. Jänner 2005 in Salzburg) war der Neffe von Ferdinand Porsche und Ingenieur.

Leben

Als Neffe des berühmten Automobil-Konstrukteurs Prof. Ferdinand Porsche, kam er in London zur Welt, wo sein Vater die österreichische Automobilmarke Austro Daimler vertrat. Schon seit frühester Jugend kam er in den Bannkreis von Volkswagen. Dadurch warer schon bald nach Ende des Zweiten Weltkriegs einer der Pioniere des heute in der Stadt Salzburg angesiedelten Porsche-Konzerns, als dessen Keimzelle noch ganz klein in Zell am See mit einer Reparaturwerkstätte begann. Erst 1949 übersiedelte dieser Betrieb nach Salzburg in die Alpenstraße an den Standort der heutigen Porsche Alpenstraße.

Von da an war Ing. Kaes unentwegt, dann ab 1955 im Porschehof tätig, ehe er 1978 in den Ruhestand trat. Er erhielt für seine Verdienste, vor allem um die Porsche-Fahrer in Österreich, 1974 vom damaligen Handelsminister Staribacher das Silberne Ehrenzeichen überreicht.

Ing. Herbert Kaes war Ehrenmitglied des Porsche Club Salzburgs.

Rennfahrerzeit

Ferdinand Porsches Sohn, Ferry Porsche schuf mit einigen Mitarbeitern in Gmünd, Kärnten, den Sportwagen Typ 356 - das erste Fahrzeug, das den Namen „Porsche“ trug. Die Höchstgeschwindigkeit der ersten Fahrzeuge des Modells 356 hatte ca. 140 km/h betragen. 1948 gewann Ing. Herbert Kaes auf dem Porsche Nr. 1 das Stadtrennen in Innsbruck und errang damit den ersten Sieg einer endlosen Serie von späteren Porsche-Erfolgen bei Rennen auf der ganzen Welt.

Beim Int. Motorrad- und Auto-Eisrennen Zell am See 1953 gewann er in der Sportwagenklasse bis 1 500 cm³.

Quelle