Großer Bergpreis von Österreich

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Der Große Bergpreis von Österreich waren Motorrad- und Automobilrennen bis 1969 mit internationaler Beteiligung.

Geschichte

Österreich fehlte es in der Zwischenkriegszeit zwar nicht an Bergrennen an sich: Exelberg bei Wien, Semmering Bergrennen, Gaisbergrennen bei Salzburg (seit 1929) und anderen. Aber es gab kaum große internationale Bergrennen wie beispielsweise in der Schweiz das Klausenpassrennen (seit 1922) oder Schauinsland bei Freiburg im Breisgau (seit 1923).

Erst mit dem Gaisbergrennen ab 1929 bis 1933 und 1935 mit dem ersten internationalen Großglockner Automobil- und Motorradrennen fanden zwei europaweit bekannte Bergrennen in Österreich statt. Diese hießen damals aber noch nicht „Großer Bergpreis“, sondern „Internationale Bergrennen“.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg, 1957, fand am Gaisberg bei Salzburg namentlich der erste „Große Bergpreis von Österreich“ mit internationaler Beteiligung statt. Dieses Gaisbergrennen war sowohl für Automobile (13 Mal) als auch für Motorräder (vier Mal) ausgeschrieben.

Wenn auch die Bezeichnung „Großer Bergpreis von Österreich“ vor dem Zweiten Weltkrieg noch nicht in Verwendung war, so können die Bergrennen in Salzburg am Gaisberg und am Großglockner durchaus schon als solche bezeichnet werden. Alle drei Bergrennen auf der Großglockner Hochalpenstraße waren sowohl für Automobile als auch für Motorräder ausgeschrieben.

Großer Bergpreis von Österreich am Gaisberg

Hauptartikel: Gaisbergrennen

Nach einer Pause Pause von fast 20 Jahren begann am 15. August 1957 schließlich wieder internationaler Motorsport am Gaisberg mit dem ersten "Großen Bergpreis von Österreich". Vor 25.000 Zuschauern gewinnt der Schweizer Peter Daetwyler aus Zürich auf einem 2-Liter-Maserati vor dem Borgward-Werksfahrer Hans Herrmann und Richard von Frankenberg auf Porsche RS auf der 8.625 m lange Strecke, die einen Höhenunterschied von 672 m überwindet. Dieser Bewerb zählte zur Europa-Bergmeisterschaft.

Quelle

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