Hermann Hinterhölzl

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Hermann Hinterhölzl ist Hüttenwirt und Klimaschützer in der Pongauer Gemeinde St. Johann im Pongau.

Vorgestellt

Hermann Hinterhölzl ist bekannt für seine Ideen zum Umweltschutz. Er hat in seiner Zeit als Hüttenwirt unzählige Umweltpreise bekommen.

Vor über 30 Jahren pachtete Hermann Hinterhölzl das Matrashaus am Hochkönig (er war für 22 Jahre dann Pächter der Hütte). Zu dieser Zeit ahnte er nicht, welche Herausforderungen er zu bewältigen haben würde. Eines seiner größten Probleme war anfangs das fehlende Geld für Hubschrauberflüge, also startete er seine erste Saison mit Körperkraft und trug die nötigen Materialien selbst auf den Hochköniggipfel.

Sein größtes Ziel, das Matrashaus als erstes Haus in Europa mit solarer Wasserstofftechnologie vom Gletscher zu betreiben, war noch nicht erfüllt, als das Schutzhaus 1982 ein Raub der Flammen wurde.

Kurz zuvor kaufte er das Heinrich Kiener Haus am Hochgründeck als Altersversorgung und stand nun vor einem riesigen Schuldenberg. Hermann Hinterhölzl schaffte den Wiederaufbau des Matrashauses zur fast autonomen technischen Hochburg. Doch nach über 700 Aufstiegen zum fast 3000 Meter hohen Hochkönig, zog er sich nach 22 Jahren auf das Hochgründeck zurück, um sein Schutzhaus zum ökologischsten Hüttenprojekt Europas zu machen.

Sein Projekt, der St. Rupert Pilgerweg, wurde am 24. September 2007 eröffnet.

Hermann Hinterhölzl wurde für das Projekt "Ökosoziales Gesamtprojekt Hochgründeck" mit dem Energy Globe Award 2015, in der Kategorie "Erde", ausgezeichnet. [1]

Quellen

  1. St. Johann-Journal Februar 2015