Josef Knosp

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Josef Knosp (* 15. März 1891 in Elixhausen, † 31. Jänner 1953 in Wien) war Bundesbahnbediensteter und Gewerkschafter sowie Abgeordneter der Christlichsozialen Partei zum Nationalrat.

Leben und Wirken

Nach der Volksschule arbeitete er ab 1912 als Fabrikarbeiter. Er leistete zwischen den Jahren 1912 und 1914 seinen Militärdienst ab und musste danach im Ersten Weltkrieg ab 1914 Kriegsdienst leisten, wobei er in Kriegsgefangenschaft geriet, aus der er erst 1919 zurückkehren konnte. Josef Knosp trat 1919 als Verschieber in den Dienst der Bundesbahn. Er wurde 1930 aufgrund seiner politischen Ämter beurlaubt und 1938 in den Ruhestand versetzt. Nach dem Ende der NS-Herrschaft wurde er wieder in die ÖBB aufgenommen.

Knosp war in der christlichen Gewerkschaftsbewegung aktiv, er war Vorsitzender der Salzburger Landeskommission Christlicher Gewerkschaften und Obmann der Christlichen Eisenbahnergewerkschaft. Von 26. Februar bis zum 31. Oktober 1934 war er in Salzburg Landesrat. Am 22. November 1934 wurde er Mitglied und Präsident des ständischen Landtages. 1935 wurde er Landesführer der Christlichen Wehrorganisation "Freiheitsbund". 1938 wurde er nach dem Anschluss für einige Monate in Haft genommen. Nach 1945 war er in der Gewerkschaft der Eisenbahner und beim ÖAAB in der Sektion Eisenbahn politisch aktiv.

Er war vom 2. Dezember 1930 bis zum 2. Mai 1934 Abgeordneter zum Nationalrat.

Quellen

  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Josef Knosp"