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Josef Riedherr

Josef Riedherr (* 5. März 1894 in der Gemeinde Maxglan; † 1. Mai 1947 in Salzburg) war ein Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.

Leben

Riedherr verdiente den Lebensunterhalt für seine Familie - Gattin, Tochter, Sohn - und sich als Tischler. Er gehörte dem katholischen Glauben und der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei an. Später wechselte Riedherr zur Kommunistischen Partei Österreichs, unter der Leitung von Rudolf Smolik. 1942 wurde die Partei zerschlagen und ihre Angehörigen, darunter auch Riedherr, am 26. März verhaftet. Zuerst kam er im April nach Landshut, im Oktober zurück nach Salzburg. Mitte Oktober erfolgte das Urteil: Acht Jahre Zuchthaus. Allerdings saß Riedherr seine Strafe nur von November 1942 bis Juli 1943 im Zuchthaus Straubing ab, weil er dann zwangsrekrutiert wurde.

Riedherr kämpfte an der "Südfront", war in Samos und später auf Leros stationiert, wo er in Kriegsgefangenschaft geriert und erst im Dezember 1946 wieder nach Österreich zurückkam. Ein halbes Jahr später starb Riedherr in Salzburg.

Zum Andenken an Josef Riedherr wurde am 18. August 2016 in der Stieglstraße Nr. 1 ein Stolperstein verlegt.

Quelle