Julius Levi

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Julius Levi (* 8. März 1878 in München, Königreich Bayern; † 1942 in Riga, UdssR, heute [[Lettland, ermordet) war ein aus der Stadt Salzburg deportiertes Opfer des Nationalsozialismus.

Leben

Levi wurde in München geboren, kam jedoch später nach Salzburg. 1909 heiratete er in Prag. Der Sohn wurde 1914 geboren.

Levi erwarb 1924 das Heimatrecht der Stadt Salzburg und die österreichische Staatsbürgerschaft. Weiters war er, seit 1917, Eigentümer des Hauses Plainstraße 29. 1930 zerbrach die Ehe und wurde in Wien geschieden. Levi wohnte zunächst noch in Salzburg, später in Wien.

1942 wurde er nach Riga deportiert und dort ermordet, genau wie Berta, Paula und Leah Eisenberg und Nathalie Rosenthal. Das genaue Todesdatum ist nicht eruierbar.

Zum Andenken an Levi wurde am 28. September 2017 in der Plainstraße Nr. 29 ein Stolperstein verlegt.

Quelle