Kaltenhauser

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Kaltenhauser ist ein Familienname, der besonders im südlichen Bayern sowie in Nordtirol und im Pinzgau verbreitet ist.

Salzburger Patrizierfamilie

Die Kaltenhauser waren eine Salzburger Kaufmannsfamilie des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts.

Personen

Johann Kaltenhauser († 1719) war Salzburger Stadtrat.[1]

Joachim Sylvester Kaltenhauser, Handelsmann, hatte mit seiner Ehefrau Maria Anna Laimprucher zumindest die Tochter Anna Elisabeth (* 1712; † 25. Dezember 1744), welche die Laimprucherische Faktoreihandlung in der heutigen Sigmund-Haffner-Gasse 6 erbte und am 3. Februar 1733 in ihre Ehe mit Sigmund Haffner einbrachte.[2]

Anna Gschwendtner geb. Kaltenhauser hatte mit ihrem Mann Johann Franz Gschwendtner (* um 1677), Eisenhändler, Besitzer des Hauses Marktplatz 10, die Tochter Maria Katharina (* 9. Juli 1709 Salzburg; † 26. Jänner 1788 Salzburg), verh. mit Jakob Anton Marschall († 1775), hochfürstlichem Antecamerakammerdiener und Hofvioloncellist.[3]

Literatur

  • Franz Valentin Zillner, Geschichte der Stadt Salzburg. II. Buch: Zeitgeschichte bis zum Ausgange des 18. Jahrhunderts (2 Hälften), Salzburg 1890, Reprint 1985, S. 556.[4]

Quellen, Fußnoten

  1. Gunda Barth-Scalmani, Zur Lebenswelt des altständischen Bürgertums am Beispiel des Handelsstandes in Salzburg, in: Robert Hoffmann, Bürger zwischen Tradition und Modernität (Bürgertum in der Habsburgermonarchie 6). Wien-Köln-Weimar 1997 S. 29 ff. (S. 47 FN 16).
  2. Artikel „Sigmund Haffner“ mit Nachweisen.
  3. Artikel „Gschwendtner (Eisenhändler)“ mit Nachweisen.
  4. Hinweis von Barth-Scalmani in Hoffmann, aaO.

Siehe auch

Weblinks

Zur Verbreitung des Namens: