Manfred Krüttner

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Manfred Krüttner (* 30. März 1909 in Görlitz, Deutschland; † 24. Dezember 1992 in Salzburg) war ein Salzburger Politiker (VdU, FPÖ), insbesondere Abgeordneter zum Salzburger Landtag.

Leben

Krüttner absolvierte die Volksschule in Rentsch bei Bozen (Südtirol) und übersiedelte 1922 mit seiner Familie nach Salzburg. Hier besuchte er von 1922 bis 1928 die Bundesrealschule (1928 Matura). Er schloss ein Studium der Geografie an den Universitäten Wien und Innsbruck an.

Im Jahr 1939 trat er in den der Salzburger Landesdienst. Von 1939 bis 1945 war er stellvertretender Landesplaner. 1942 bis 1945 leistete er Kriegsdienst in der Deutschen Wehrmacht. 1945 wurde er wegen seiner Mitgliedschaft in der NSDAP aus dem Salzburger Landesdienst entlassen, jedoch 1952 wieder eingestellt.

Im Jahr 1949 trat Krüttner dem neu gegründeten Verband der Unabhängigen bei, aus dem im Jahr 1956 die FPÖ hervorging. Er bekleidete folgende Parteifunktionen:

  • 1949 bis 1954 Geschäftsführer des Salzburger VdU,
  • 1949 bis 1975 Bezirksparteiobmann des VdU bzw. der FPÖ des Flachgaus,
  • 1956 bis 1975 Mitglied des Landesparteivorstandes,
  • 1956 bis 1985 Mitglied der Landesparteileitung,
  • 1955 bis 1963 Mitglied der Bundesparteileitung.

Von 1949 bis 1954 war Krüttner Mitglied des Salzburger Gemeinderates.

Am 23. Jänner 1950 zog er in den Salzburger Landtag ein, dem er bis zum 21. Mai 1974 angehörte. Von 1954 bis 1969 war er Obmann des WdU- bzw. FPÖ-Landtagsklubs. Am 14. Mai 1969 wurde Krüttner zum Zweiten Landtagspräsidenten gewählt, welches Amt er bis zu seinem Ausscheiden aus dem Landtag innehatte.

Quelle

  • Voithofer, Richard: Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart. Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2. S. 118.