Pabenschwandt

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Pabenschwandt
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Pabenschwandt

Pabenschwandt ist ein alter Gutshof mit Meierhof in der Flachgauer Gemeinde Plainfeld. Er zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Gemeinde.

Allgemeines

Der Gutshof befindet sich im Besitz der Benediktiner-Erzabtei St. Peter. Die Liegenschaft ist voll arrondiert (rund um den Meierei gelegen), dazu gehören auch größere umliegende Waldflächen. Mitten durch die Liegenschaft fließt der Plainfelder Bach und obwohl der Bach über längere Zeit oft kaum Wasser führt, kann er sich nach Unwettern immer wieder zu einem Wildbach entwickeln und Schäden verursachen.

Geschichte

Erstmals erwähnt im Hofurbar des Pfleggerichts Thalgau werden Meierei und Edelsitz im Jahr 1505. 1705 kaufte dann Äbte Placidus Mayrhauser Pabenschwandt um 5.500 Gulden für das Erzstift St. Peter vom Pfleger Josef Pock von Arnholz. Es könnte sein, dass Abt Mayrhauser einen Sommersitz hier schaffen wollte. Denn er suchte um Baugenehmigung eines aufwendigen Kirchengebäudes an, ähnlich der heutigen Stadtpfarrkirche St. Erhard in Salzburg. Das Vierfache an der Kaufsumme investierte Mayrhauser in Pabenschwandt, dann wurde ihm 1711 Schloss Goldenstein angeboten. Dieses Schloss wurde dann der bevorzugte Aufenthaltsort der Äbte und des Konvents.

Namensherkunft und Besitzabfolge des Gutes Pabenschwandt

  • 1269: Erste Nennung der Ritter von Pabenschwandt
  • 16. und 17. Jahrhundert: Es kommt zu einem häufigen Besitzerwechsel des Adelssitzes
  • 1699: Zwangsversteigerung von Pabenschwandt
  • 1705: Abt Placidus Mayrhauser von St. Peter erwirbt Hof und Gut und kauft weitere Liegenschaften zu

Literatur

  • Kunsthistorische Informationen über Pabenschwandt enthält die Österreichischen Kunsttopographie 11 (1916), S. 439.

Bilder

 Pabenschwandt – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Weblinks

Quellen