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Rainhardt Buemberger

Komm.-Rat Rainhardt Buemberger (* 15. September 1948 in Innsbruck) ist Hotelier in Abtenau und ehemaliger Präsident der Wirtschaftskammer Salzburg.

Leben

Nach dem Pflichtschulbesuch absolvierte Buemberger eine Einzelhandelskaufmannslehre. Praxis erwarb er sich bei Aufenthalten in der Schweiz, in Italien und in Schweden.

Bevor er sich 1972 selbstständig machte, war er drei Jahre lang Geschäftsführer des Verkehrsvereins Söll, Tirol. Von 1972 bis 1975 führte er das Café Post und das Restaurant "Kaiseralm" sowie ein Taxiunternehmen in Scheffau am Wilden Kaiser.

1975 übersiedelte Buemberger in den Tennengau und kaufte das Hotel "Rother Ochs" in Abtenau. Im Laufe der Zeit wuchs sein Reich auf fünf Betriebe an: In Abtenau der "Rothe Ochs", das Nichtraucherhotel "Landhaus", der "Abtenauerhof" und die "Alpen Appartements" und ab März 1999 in Aigen-Schlägl im Mühlviertel der 120-Betten-Betrieb "By Rainhardt – Die Herberge".

Er trieb die Errichtung des Alpendorfs Dachstein West – ein Hüttendorf mit 90 Chalets, direkt am Lift gelegen – voran, das die Nächtigungsstatistik des Lammertals nachhaltig positiv beeinflusst. Der Gratis-Skibus dieser Destination ging ebenfalls auf seine Initiative zurück.

In der Wirtschaftskammer Salzburg war Buemberger von 1985 bis 1990 stellvertretender Vorsteher der Fachgruppe Gastronomie. 1990 wurde er zum Obmann der Sektion Tourismus und Freizeitwirtschaft gewählt. Hinzu kamen Funkionen in der Bundeswirtschaftskammer: 1995 wurde Buemberger stellvertretender Bundessektionsobmann für Tourismus und Ausschussmitglied des Fachverbandes Hotellerie.

Von 2000 bis 2005 war er Präsident der Wirtschaftskammer Salzburg.

Den Groll der Kollegenschaft zog sich der Hotelier zu, als er seine Hotelzimmer zu Billigpreisen über einen Diskonter anbieten ließ − heute in der Hotellerie ein gängiger Vertriebskanal. Nicht zuletzt deshalb konnte er sich nicht an der Spitze der Wirtschaftskammer halten.

Quellen