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Skigebiet Schlossalm - Angertal - Stubnerkogel

Lafental, Türchlwand und Siebenspitz (links), Schlossalmschigebiet (rechts)
Schlossalmschigebiet, Zoomaufnahme vom Stubnerkogel aus

Das Skigebiet Schlossalm – Angertal – Stubnerkogel ist das größte zusammenhängende Skigebiet im Gasteinertal.

Inhaltsverzeichnis

Abfahrten

Das Skigebiet SchlossalmAngertalStubnerkogel verfügt aktuell über Abfahrten mit mehr als 1 000 m Höhenunterschied. Alle Pisten sind über Aufstiegshilfen, die das gesamte Gebiet erschließen und die Abfahrten miteinander verbinden, erreichbar. Die Gesamtlänge der präparierten Pisten beträgt rund 88 Kilometer und beinhaltet Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade.

Aufstiegshilfen

Zu den wichtigsten Aufstiegshilfen der Skiregion zählen die Schlossalmbahn I (Tal 843 m ü. A., Berg 1 302 m ü. A.) und Schlossalmbahn II (Tal 1 309 m ü. A., Berg 2 056 m ü. A.). Beide Anlagen sind Gondelbahnen mit 120, bzw. 80 Personen Fassungsvermögen. Sie verbinden Bad Hofgastein mit dem Schlossalmskigebiet.

Weitere zentrale Bahnen sind die Stubnerkogelbahn, sie führt von Bad Gastein auf den Stubnerkogel, und die Senderbahn, deren Bergstation nächst dem ORF-Sender Stubnerkogel errichtet wurde und so das Angertal mit dem Stubnerkogel verbindet. Daneben gibt es noch zahlreiche Sessellifte und Schlepplifte.

Umbau 2015

Die mit 26 Millionen Euro Jahresumsatz stärkste Liftgesellschaft des Bezirks, die Gasteiner Bergbahnen AG, investiert ab 2015 die Summe von 85 Millionen Euro für die Runderneuerung des Skigebiets. Dafür musste das Unternehmen eine Umwelt-Verträglichkeitsprüfung (UVP) durchführen lassen, die zwischen 300.000 und 500.000 Euro kostete. Bis zum Sommer 2014 soll das Unternehmen die UVP-Einreichplanung abgeben. 15 hochrangige Experten arbeiten bereits seit einiger Zeit daran. Nach der Einreichung überprüft die Behörde mittels eines Gegengutachtens die Einreichplanung, um nach einer zweitägigen Verhandlung und einer vierwöchigen Einspruchsfrist zu entscheiden.

Der Zeitplan sieht den Beginn der Arbeiten mit 2015 vor, 2016 soll dann der Spatenstich zu den neuen Anlagen erfolgen.

Herzstück der Neuerungen ist eine Einseilumlaufbahn mit 10er-Kabinen, von einer neuen Talstation in Bad Hofgastein (auf der linken Seite der Bundesstraße Richtung Bad Gastein) mit einer Mittel- und einer Bergstation auf der Schlossalm. Die soll so situiert werden, dass gleich drei Abfahrtsmöglichkeiten (Kleine Scharte, Haitzingalm und Schlossalm) zur Verfügung stehen.

Die Förderleistung aus dem Tal kann auf 3 000 Personen pro Stunde verdoppelt werden. Die Luftseilbahn bleibt. Darüber hinaus entsteht ein über 100 000 Kubikmeter großer Speicherteich, der die Beschneiung bestehender und neuer Abfahrten sichern soll. Die beiden 4er-Sessel Kleine Scharte und Sendleiten werden durch einen 8er-Sendleiten ersetzt.

Fachleute müssen sich auch mit der Tierwelt auseinandersetzen: wie wird es beeinträchtigt, wo können Ausgleichsflächen geschaffen werden. Aber nicht nur Heuschrecken und Frösche müssen bedacht werden, auch die Lawinengefahrt, Waldbrand und Wassereinzugsgebiete.

Quellen