Adler, Steinbock, Blume

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Adler, Steinbock, Blume
Adler, Detail

"Adler, Steinbock, Blume" ist der Titel einer monumentale Skulpturengruppe von Johann Weyringer im Elisabethpark von Zell am See.

Beschreibung

Die Skulpturen bestehen aus Osttiroler Serpentinit "Tauerngrün" und wurden 1997 angefertigt. Die Motive Adler, Steinbock und Blume symbolisieren für den Salzburger Künstler Johann Weyringer die Natur, die Region und das Bundesland, in denen Zell am See liegt.

Rezension eines Besuchers über das Kunstwerk

Mag. Thomas Schmiedbauer besuchte im Oktober 2018 das Kunstwerk und meint dazu:

Der Adler hat sowohl etwas Irdisches als auch Engelhaftes. Für den Künstler verbindet dieses geflügelte Wesen die Erde mit dem Himmel. Zu anderen verweist er darauf, dass die Tauernregion keine Insel ist, sondern in der Mitte von Europa liegt. Der Adler versinnbildlicht somit das Grenzüberschreitende. Der Freiheitsgedanke nicht nur der alpinen Welt heftet sich an seine Schwingen. Als Wappentier symbolisiert er Weitsicht, Stärke, natürliche Herrschaft und Macht.

Der Steinbock ist ein erdverbundenes Tier, das die hohen Regionen unserer Alpen als Lebensraum gewählt hat. Wagemut, Kühnheit im Klettern und seine imposante Erscheinung haben ihn zur gedanklichen Metapher zielstrebiger Menschen werden lassen.

Der Adler und der Steinbock sind zwei im Schicksal verbundene Tiere, die trotz ihrer beeindruckenden Eigenschaften vom Aussterben bedroht sind. Sie sind eine Mahnung zum behutsamen Umgang mit der Natur. Denselben Gedanken verbindet Weyringer mit der Blume, die etwas Schützenswertes ist so wie die Natur insgesamt. Die Blume verweist auf die Vielfalt der Tauernregion und ist eine Huldigung an unsere Kultur und Tradition.

Widmung

Gewidmet ist die Skulpturengruppe den tatkräftigen Förderern des Schmittentunnels in Zell am See, erbaut 1993 bis 1996.

von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Zell am See durch Bürgermeister Ing. Hermann Kaufmann.

Bildergalerie

Quellen