Blumen- und Orchideenpracht an der Großglockner Hochalpenstraße

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von links Prof. Eberhard Stüber (Ehrenpräsident Österr. Naturschutzbund) und Ing. Thomas Noel (Technischer Leiter Großglockner Hochalpenstraßen AG) an der Großglockner Hochalpenstraße
bei Kehre 2 "Sturmalpe" auf 2 200 m ü. A. an der Südrampe, rechts im Hintergrund das Glocknerhaus
eine "Glocknerwiese"

Jedes Jahr im Sommer entfaltet die Natur eine einzigartige Blumen- und Orchideenpracht an der Großglockner Hochalpenstraße.

Allgemeines

Wer im Juli die Großglockner Hochalpenstraße besucht erlebt eine einzigartige Blütenpracht. Von den jeweiligen Kassenstellen (Kassenstelle Ferleiten, Kassenstelle Heiligenblut) bergwärts, hinauf bis auf ca. 2 000 m Seehöhe schmücken die Straßenränder ein gewaltiges farbenfrohes Blütenmeer verschiedenster alpiner Vegetationen dominiert von Orchideen und Margeriten.

Es finden sich zehn Orchideenarten und ca. 30 000 Orchideenblüten entlang der Straße. Dieses eindrucksvolle Bild findet man ab Mitte Juli noch ca. zwei bis drei Wochen an der Straße.

„Ökologische Mahd“

Die Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) mäht bewusst einen Großteil der Böschungen entlang der Straßen im Sommer so spät wie möglich Mitte bis Ende August. Denn einerseits befinden sich diese Wiesen überwiegend in hochrangigen Schutzgebieten und andererseits um diese Pracht so lange wie möglich zu erhalten. Dieser „ökologische Mahd“-Zeitplan wurde mit dem wissenschaftlichen Berater der GROHAG, Prof. DDr. Eberhard Stüber, dem Ehrenpräsidenten des Österreichischen Naturschutzbundes, gemeinsam festgelegt.

Prof. Stüber erklärt dazu: „Die „Ökologische Mahd“ an der Großglockner Hochalpenstraße unterstreicht die Bemühungen einer naturschonenden Bewirtschaftung zur Erhaltung einer möglichst großen Artenvielfalt. Nur an Stellen, wo es aus Sicherheitsgründen erforderlich ist oder die Substanz der Infrastruktur gefährdet wäre, werden Teilflächen - auch möglichst spät - ca. Ende Juli gemäht.

Quelle

  • Presseaussendung der GROHAG am 14. Juli 2015