Alpincenter Glocknerhaus

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Glocknerhaus mit Margaritzen-Stausee
Alpincenter Glocknerhaus

Das Alpincenter Glocknerhaus auf der Elisabethruhe am Bretterboden, befindet sich in 2 132 m ü. A. an einer Stichstraße der Großglockner Hochalpenstraße, der Gletscherstraße, auf Kärntner Gebiet .

Geschichte

1876 wurde das Glocknerhaus erbaut, 1885 und 1886 erweitert, in den Jahren 1926 und 1927 saniert, 1955 bis 1964 erfolgte dann eine weitere Ausbauphase.

Benannt nach dem Besuch des Kaiserpaares Franz Joseph I. und Elisabeth, "Sisi", im Jahr 1856.

Während der 28-jährige Monarch die Pasterze besuchte, begnügte sich Kaiserin Elisabeth mit einem Ritt von Heiligenblut über gut 800 Höhenmeter hinauf bis zum Bretterboden, den man nach ihrem Besuch dann Elisabethruhe nannte. 1876 erbaute dann die Klagenfurter Alpenvereinssektion an dieser Stelle das Glocknerhaus mit Platz für 40 Personen.

Später wurde dann auch ein Felsen in der Nähe nach ihr benannt, der Elisabethfelsen, der 1856 allerdings noch einige Meter tief unter dem Gletschereis lag, heute aber gut einen Kilometer von der Gletscherzunge entfernt ist.

1876 zählte zu den ersten Gästen des Glocknerhauses Markgraf Alfred Pallavicini, der angeblich stärkste Mann Wiens. Er schaffte mit vier Bergführern trotz völlig unzureichender Ausrüstung die Durchsteigung der nach ihm benannten Pallavicinirinne an den Nordabstürzen des Großglockners. Zehn Jahre später verunglückte er mit seiner Seilschaft an der abschreckenden Glocknerwand, als eine abbrechende Wächte die Seilschaft mit sich riss.

Erreichbarkeit

Das Glocknerhaus war zunächst nur über die Alte Glocknerhausstraße erreichbar, die dann teilweise in die Großglockner Hochalpenstraße integriert worden war (ab Kreisverkehr Guttal).

Weblinks

Quellen