Boris Podrecca

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Prof. Mag. Boris Podrecca (* 30. Jänner 1940 in Belgrad, Serbien) ist ein österreichischer Architekt, der in Wien lebt und arbeitet.

Leben

In der jugoslawischen Hauptstadt Belgrad als Sohn einer Serbin und eines Triestiners geboren, wuchs Boris Podrecca in Zagreb (Kroatien) und Triest (Italien) auf.

Stationen seiner Berufsausbildung und -laufbahn waren:

  • 1958 – 1968 Studium der Bildhauerei, Studium der Architektur an der Akademie der bildenden Künste in Wien, Diplom der Meisterklasse Prof. Roland Rainer
  • ab 1976 freischaffender Architekt
  • 1976 – 1982 Lehrtätigkeit in München und Wien
  • ab 1982 Gastprofessuren in Lausanne, Paris, Venedig, Philadelphia, London, Wien, Harvard-Cambridge (Boston), Ljubljana und Zagreb
  • ab 1988 Ordentlicher Professor an der Universität Stuttgart, Direktor des Institutes für Raumgestaltung und Entwerfen
  • 1990–1995 Leiter des Internationalen Wiener Architekturseminars; Architekturateliers in Wien, Stuttgart und Venedig

Bezug zu Salzburg

  • 1987: Podrecca errichtete die "Wolf-Dietrich-Stiege"; eine hölzerne Freitreppe, die vom Residenzplatz hinauf in den ersten Stock zur Neuen Residenz führte. Dort lag der Haupteingang zur Salzburger LandesausstellungFürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau“. In der Öffentlichkeit wurde die Umsetzung dieses Siegerprojektes aus einem vorangegangenen Wettbewerb des Gestaltungsbeirates sehr kontroversiell diskutiert und ist die Stiege deshalb auch unter dem Begriff "Saugtreppe" in Erinnerung geblieben – wie auch immer, auf Grund des Besucherrekordes dieser Landesausstellung wurde die Brücke auch von einer Rekordzahl von Menschen benützt und erfüllte hiermit ihren Zweck in hervorragender Weise.
  • Neugestaltung des Kirchenvorplatzes und Marktplatzes in Mondsee
  • Mitwirkung an der Gestaltung des Makartplatzes in der Stadt Salzburg
  • 1992 Neugestaltung der Oberfläche des Universitätsplatzes in der Formgebung einer riesenhaften astronomischen Sonnenuhr

Bildergalerie

Weblinks

Homepage von Prof. Mag. Boris Podrecca

Quellen