Heinrich Hütter

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Dipl.-Ing. Heinrich Hütter (* 19. Februar 1913 in Pilsen?, Böhmen; † 11. Februar 1991)[1] war österreichischer Staatsmeister im Segelflug.

Leben

Hütter war einer der Söhne des Salzburger Landeskonservators Eduard Hütter. Mit seinen Brüdern Ulrich und Wolfgang verschrieb er sich als Student dem Segelflug und erzielte mit den von Ulrich und Wolfgang konstruierten Fluggeräten herausragende Leistungen.[2]

Hütter flog einen österreichischen Dauerflugrekord von fast 28 Stunden (27 Stunden, 50 Minuten), einen Höhenflug von 1 115 Metern und einen Streckenflug von 52,5 km. Mit seinen segelfliegerischen Leistungen erzielte er 863 Punkte, die höchsten Punktezahl unter den damaligen österreichischen Leistungssegelfliegern; dafür wurde ihm im Jahr 1937 als erstem österreichischem Segelflieger der Titel „Staatsmeister im Segelflug“ zuerkannt.[3]

Heinrich Hütter hatte mutmaßlich die Söhne Bernhard (* 23. November 1942; 29. Mai 2014) und Helmut (* 1947).[1]

Ehrung

Die Stadt Salzburg ernannte ihn aufgrund seiner Verdienste zum "Bürger von Salzburg".

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Friedhöfe der Stadt Salzburg > Gräbersuche, Suche nach dem Namen Hütter
  2. Keimel, Reinhard: Segelflug am Spitzerberg und Hundsheimer Kogel. Sutton Verlag, 2010. S. 67; Dörner, Heiner: Eine Vision wird Wirklichkeit. wie die Windreich AG das Vermächtnis des Windpioniers Ulrich Hütter in die Tat umsetzt (2012).
  3. www.huetter-h17.at – Ulrich & Wolfgang - Huetter h 17 (Helmut Seniuk)