Hochofenmuseum Franzenshütte

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Das Hochofenmuseum Franzenshütte befindet sich im Gebläsehaus der Schmelzanlage Bundschuh und wurde am 29. Juli 1984 eröffnet.

Allgemeines

Das bestehende Museumsareal umfasst eine Hochofenanlage mit Winderhitzer und Freigelände. Die Hochofenanlage ist teilsaniert (erhaltend), im angeschlossenen Gebläsehaus ist ein Museum eingerichtet. Im Freigelände sind weitere sanierte Gebäude zu besichtigen: Wohngebäude für ehemalige Hüttenarbeiter, Knappengasthaus, Kalkofen und Röstofen, Grundmauern der ehem. Kohlenbarren. Wesentliche Teile des Projektes sind:

a) die Einhausung des „Winderhitzers“ durch einen neuen Verbindungstrakt zwischen Hochofen und Gebläsehaus;

b) zur Sicherung der BesucherInnen die Verlegung des Haupteingangs des Museums, der derzeit an der vorbeiführenden Landesstraße liegt, mit neuem Kassenbereich;

c) Fortsetzung der Sanierung des Hochofens im Bereich des „Gichtbodens“: Herstellungder ursprünglichen Form, um dem Besucher den direkten Zutritt zur Arbeitsfläche, von der aus der Hochofen beschickt wurde, zu ermöglichen;

d) ein Wasserrad, das als Antrieb für das Gebläse zum „Winderhitzer“ diente, soll ersetzt werden;

e) Um- bzw. Neugestaltung des Museums mit museumspädagogischen Maßnahmen.

Quellen