Kaufhaus Schwarz

Aus Salzburgwiki
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Das Kaufhaus Schwarz war ein bekanntes Kaufhaus in der Altstadt von Salzburg.

Geschichte

Samuel Löbl Schwarz gründete in Graz das Stammhaus der Firma S. L. Schwarz. 1908 eröffnete er in Salzburg am Alten Markt (damals Ludwig-Viktor-Platz) 12 einen Ableger der Firma, das Kaufhaus S. L. Schwarz. Bis zur Besetzung Österreichs durch die Nazis war sein Sohn Walter Schwarz in Salzburg Gesellschafter und Geschäftsleiter sowie Miteigentümer der Liegenschaften Alter Markt 12, Kranzlmarkt 4 und Sigmund-Haffner-Gasse 3, die 1938 durch die Salzburger Sparkasse enteignet wurden.

Im Haus Alter Markt 12 befand sich auch die von Walter Schwarz gegründete Neue Galerie, in der Werke moderner Maler wie Egon Schiele zu sehen waren. 1938 wurden die Werke geraubt. 1948 wurden die enteigneten Liegenschaften restituiert, im Jahr darauf wurde das Kaufhaus Schwarz wiedereröffnet und 1962 verkauft.

Aron Gerstenfeld arbeitete bis zu seiner Flucht vor den Nazis im Kaufhaus Schwarz.

Im Februar 1939 wurde der kommissarische Verwalter des Kaufhauses Schwarz Josef Mitterdorfer zum Liquidator des Kaufhauses bestellt. Am 14. Februar 1939 begann der Umbau des Kaufhauses Schwarz. Zum Start des Umbaus des Kaufhauses Schwarz am Alten Markt berichtete das Salzburger Volksblatt aus der Geschichte des Hauses, das nunmehr im Eigentum der Salzburger Sparkasse als „Haus des Fremdenverkehrs“ geführt werden sollte.[1]

Am 13. September 1954 wurde der erste Fotoautomat Österreichs im Kaufhaus Schwarz am Kranzlmarkt in der Stadt Salzburg aufgestellt.

Quellen

Einzelnachweis