Paul Mezger

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Paul Mezger OSB (* 23. November 1637 in Eichstätt; † 12. April 1702 in Salzburg) war Professor an der Benediktineruniversität Salzburg.

Leben

Mezger war der Sohn des fürsterzbischöflichen Beamten Johann Christoph Mezger. Wie seine beiden Brüder Joseph und Franz wurde er Professor an der Benediktineruniversität Salzburg und Mönch in St. Peter.

Mezger legte am 23. November 1653 im Stift St. Peter seine Ordensgelübde ab. Seine erste Messe feierte er am 27. Dezember 1760. Von 1659 bis 1666 unterrichtete er am akademischen Gymnasium verschiedene Fächer. In dieser Zeit war er auch Prediger in der Aula. 1668 bis 1670 war er Professor der Philosophie an der philosophischen Fakultät und 1669/70 deren Dekan. 1666 bis 1668 war er Novizenmeister in St. Peter. 1772 unterrichtete er Philosophie im Stift Göttweig. Ab 1673 unterrichtete er an der theologischen Fakultät, deren Dekan er insgesamt fünf Mal wurde. In den Jahren 1683 bis 1701 war er auch Prokanzler der Universität als Nachfolger seines Bruders Joseph.

Gemeinsam mit seinen beiden Brüdern schrieb er die Historia Salisburgensis, eine Geschichte Salzburgs in lateinischer Sprache. In seiner Zeit als Pater Comicus (1664 bis 1666) entstanden möglicherweise vier Werke, was aber nicht eindeutig feststeht.

Werke

  • "Theologia scholastica secundum viam et doctrinam D. Thomae" (4 Bände, Augsburg, 1695, 1719)
  • "Somnia philosophorum de possibilibus et impossibilibus" (Salzburg, 1670);
  • "Contemplationes philosophicæ magnæ urbis cœlestis et elementaris" (ib., 1670);
  • "Mercurius logicus" (ib., 1671);
  • "De gratia Dei" (ib., 1675);
  • "Allocutiones de mediis pietatis Marianæ" (ib., 1677);
  • "Orationes partheniæ, miscellaneæ, sacroprofanæ, problemata inauguralia seu orationes academicæ" (ib., 1699–1700);
  • "Sacra historia de gentis hebraicæ ortu" (Dillingen, 1700; Augsburg, 1715).

Quellen