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Pfarrkirche zum hl. Vitus (Hollersbach)

Pfarrkirche zum hl. Vitus

Die Pfarrkirche zum hl. Vitus ist die Pfarrkirche der katholischen Pfarre Hollersbach im Pinzgau. Sie steht unter Denkmalschutz, ebenso wie der die Kirche umgebende Friedhof.

Geschichte

Im Jahr 1348 wurde eine gotische Vorgängerkirche erstmals urkundlich erwähnt. 1731 wurde die Kirche erweitert. Von der damals eingerichteten barocken Kircheneinrichtung sind nur mehr Einzelstücke vorhanden, die im Heimatmuseum zu besichtigen sind.

1891 befand der Pfarrer Marin Buchner die Kirche als zu klein, zu armselig und unwürdig. 1892 wurde die Kirche in ihrem heutigen Erscheinungsbild nach den Plänen des Mittersiller Baumeisters Ferdinand Ranggetiner errichtet. Im Oktober 1893 konnte die im neuromanischen Stil errichtete Kirche ihrer Bestimmung übergeben und ein Jahr später durch den Erzbischof von Salzburg Kardinal Haller geweiht werden. Der Turm entstand aber erst im Jahr 1900 durch die Abänderung des alten gotischen Turmes in einen schlankeren und höheren Rautenspitzhelmturm.

Innen

Die Gewölbemalereien von Rudolf Margreiter stellen in der Mitte die Heiligste Dreifaltigkeit, flankiert von den vier Evangelisten dar. Weiters sind die beiden Landespatrone Rupert (mit Salzfass) und Virgil (mit Dom) zu sehen.

  • Altäre:

Alle Altäre sind im neuromanischen Stil errichtet worden. Das Hochaltarbild zeigt eine Herz-Jesu-Darstellung, in den seitlichen Nischen stehen die Figuren des Kirchenpatrons, des hl. Vitus und des hl. Augustinus.

Am linken Seitenaltar ist Maria mit dem Kind zu sehen und zu ihren Füßen die armen Seelen. Daneben die Figuren der hl. Monika, der Mutter des hl. Augustinus und der hl. Elisabeth von Thüringen – Patronin der Nächstenliebe. Den rechten Seitenaltar ziert ein Bild der Hl. Familie, flankiert von den Figuren der Heiligen Erzengel Michael und Raphael.

  • Renovierungen:

Die erste Innenrenovierung erfolgte 1938, zwischen 1987 und 1990 wurde eine Gesamtrenovierung durchgeführt. Bei der letzten Innenrenovierung wurden der Volksaltar und der Ambo nach den Entwürfen des Salzburger Diözesanarchitekten Peter Schuh errichtet. Die Orgel baute Matthäus Mauracher 1890.

Quelle