Renate Bienert

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Renate Bienert

Renate Bienert (* 1973) ist Event-anagerin, Gründerin der Event-Agentur RE*creation und leitet die Organisation des Festes zur Festspieleröffnung.

Leben

Bienert wuchs in St. Pölten auf und studierte in Wien Jus, bevor sie in Salzburg ihre berufliche Erfüllung und ihren neuen Hauptwohnsitz fand.

Vorgestellt

Alles für einen Tag: Die Vorbereitungen begannen Ende 2007, die letzten Büroarbeiten werden vermutlich Anfang Oktober erledigt sein. Dann erst kann Renate Bienert im Sinne des Namens ihrer Event-Agentur "RE*creation" ausspannen.

Alles für einen Samstag: Fest zur Festspieleröffnung in der linken und in der rechten Salzburger Altstadt. Zum dritten Mal und zum ersten Mal als Chefin der eigenen Agentur ist Renate Bienert 2008 für die Organisation des "Geschenkes an die Salzburger Bevölkerung", wie Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler es formuliert, verantwortlich.

"Ideen für das Fest werden das ganze Jahr über gesammelt", sagt die Eventmanagerin, "das Programm wird in enger Kooperation mit den Festspielen zusammengestellt. Das gibt eine gewisse Sicherheit. Aber die Arbeit ist jedes Mal anders." 2008 ist nicht einmal der traditionelle Fackeltanz Routine. Wegen der Baustelle auf dem Residenzplatz, erlebt der Mozartplatz seine Fackeltanzpremiere. Der Ablauf muss neu einstudiert werden.

Mit ungewöhnlichen Situationen fertig zu werden, das ist eine Spezialität der Renate Bienert, die in ihrer Agentur derzeit sechs Frauen und einen Mann auf Werkvertragsbasis beschäftigt. "Frauen sind sehr gute Kommunikatoren", so begründet sie die starke Überzahl des weiblichen Geschlechts.

Ein Büro für alle mit fixen Dienstzeiten gibt es bei "RE*creation" nicht. Renate Bienert: "Ich lebe in einer Wohnung, die gleichzeitig auch mein Büro ist. Derzeit plane ich die Übersiedlung in etwas größere Räumlichkeiten.

Zeit für ihr Hobby Bergwandern ("Das reinigt meinen Kopf") findet Renate Bienert derzeit keine. Es gilt Ersatzparkplätze für Anrainer zu finden und es gibt die große Organisation wie etwa den Auftritt von Clemens Schick im "republic" auf die Reihe zu bekommen. Der Darsteller des Tod im Jedermann bringt sein von ihm verfasstes und hoch gelobtes Einpersonenstück Windows, oder: Müssen wir uns Bill Gates als glücklichen Menschen vorstellen zur Aufführung. Für die Managerin ist dies ein Höhepunkt des Festes. "Dass sich Clemens Schick einen Tag vor der Premiere des Jedermann Zeit nimmt, zeigt, wie sehr das Fest und die Festspiele zusammengewachsen sind. Es ist toll, wenn er mitten im Probenprozess zur Verfügung steht." Die Zählkarten (Alles mit Ausnahme Eintrittsgebühren für Museen ist beim Fest gratis) sind vergriffen.

Während des Festes pendelt Bienert mit dem Rad zwischen den Schauplätzen und ist "überall und nirgends". Am Montag geht die Arbeit mit den diversen Abrechnungen weiter. Bienert: "Da profitiere ich von meiner juristischen Ausbildung."

Zur Wahl des Agenturnamens: "Recreation", also Entspannung, das soll für alle gelten, die sich Bienerts Organisationstalent anvertrauen. "RE" steht für Renate und "creation" für ihr Wirken. Dem Zufall überlässt sie nichts.

O-Ton

  • Mein Leben ist ein einziger Höhepunkt.
  • Auf die Dauer geht in der Umsetzung alles. Man muss nur einen sehr langen Atem haben.
  • Kein Fest zur Festspieleröffnung gleicht einem anderen. Da gibt es kein Abgeklärtsein.

Quelle

  • Salzburger Nachrichten (Othmar Behr)