Sinnhub Kunstwollfabrik

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Die Sinnhub Kunstwollfabrik war ein Unternehmen in der Stadt Salzburg in der Riedenburg.

Geschichte

Das Unternehmen entwickelte sich aus einer Pulvermühle, die bereits im Jahr 1570 bestand. Sie wurde von Niclas Sinnhuber vor 1591 zu einem Eisenhammerwerk mit zwei Mühlrädern umgestaltet. 1622 wurde von Hans Sinnhuber zusätzlich eine Stein- und Gipsmühle errichtet. Der Eisenhammer schließlich wurde 1758 als Drahtzieherei weitergeführt.

1863 gestaltete Mathias Gschnitzer das Unternehmen zu einer Kunstwollspinnerei um, wobei die Mühlräder durch zwei Turbinen ersetzt wurden. Seit 1916 wurde hier von Franz Gessele Holzwaren, vor allem Kinderspielzeug aus Holz hergestellt. Die Turbinen wurden 1975 stillgelegt.

Lage

Das Unternehmen mit seinen zahlreichen hölzernen Gewerbebauten befand sich am Almkanal-Arm südwestlich des Rainberges. Wie auch einem Bild aus dem Jahr 1865 von Baldi & Würthle zu erkennen, war damals das Unternehmen noch von einer weiten moorigen Wiesenlandschaft umgeben, in die nur wenige einzeln stehenden Gebäuden eingesprengt waren.

Quelle

  • Foto in Salzburg Vorstädte Album 1860 - 1930, Verlag für Photografie, Wien, 1998