Riedenburg

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Stadtteilbild
Hier sieht man den nördlichen Teil der historischen Riedenburg.
Stadtteilkarte
Stadtteil riedenburg.jpg
Daten (Stand 2021)[1]
Fläche:  2,10 km² (3,2 %)[2]
Einwohner:  7 275 (4,7 %)[3]
Einwohner pro km²:  3 464
Haltestelle
öffentlicher Verkehr:
 21
Radwege:  12,7 km
Nahversorger:  6
Altersverteilung:  11,3 % bis 14 Jahre
 8,8 % 15–24 Jahre
 29,7 % 25–44 Jahre 
 26,7 % 45–64 Jahre
 23,5 % ab 65 Jahre
Wohnungsgrößen:  25,1 unter 45 m²
 17,2 % 45–59 m²
 14,8 % 60–75 m²
 16,6 % 75–90 m³
 15,7 % 90–120 m²
 5,8 % 120–150 m²
 4,8 % über 150 m³
Kaufpreise €/m²(2021)
Wohnungen neu :  6.705–9.219
Wohnungen gebraucht:  4.319–6.706
Wohnungsmiete/m² inkl. BK[4]:  12,9–21,5
Riedenburg vom Mönchsberg. Hier sieht man den südlichen Teil der historischen Riedenburg.
Die Innere Riedenburg: Hintergrund der Rainberg.
Hier sieht man den südöstlichen Teil, der vom historischen Riedenburg-Kern durch den Mönchsberg getrennt ist.
Riedenburgambiente, Ansicht von der Leopoldskronstraße aus
Stadtansicht von Kulstrunk Salzburg Stadtansicht 1916 Detail: Riedenburg Leopoldskron-Moos

Riedenburg ist ein Stadtteil westlich und südlich der Altstadt der Stadt Salzburg .

Geografie

Der Stadtteil breitet sich um den Rainberg aus. Zunächst bildet der Mönchsberg seine Grenze, im Südosten Nonntal, im Süden Leopoldskroner Moos und Gneis, im Westen Maxglan und im Norden Mülln.

Im Norden des Stadtteiles verläuft die Reichenhaller Straße den Mönchsberg gegen Mülln entlang, an seiner westlichen Grenze fließt der Müllner Arm des Almkanals an der Grenze zu Neu-Maxglan.

Zum Stadtteil Riedenburg gehört auch der Landschaftsraum Leopoldskroner Weiher mit dem Schloss Leopoldskron, dem Hans-Donnenberg-Park und dem Krauthügel.

Gewässer

Natürliche Gewässer in diesem Stadteil sind der Leopoldskroner Weiher, die St.-Peter-Weiher und der Villa-Berta-Teich sowie der Almkanal mit dem Stiftsarm, Müllner Arm und Neutorarm. Weiters die Wasserläufe Wildmoosgraben, Peterbachl, Koeckablauf, Leopoldskroner Weiher Zu- und Ablauf, Rosittengraben und Kreuzbrücklbach.

Es gibt auch ein künstliches Gewässer, das Freibad Leopoldskron.

Verkehr

Die Neutorstraße ist eine wichtige Hauptverkehrsverbindung in die Altstadt. Sie führt von Maxglan kommend durch das Sigmundstor (Neutor) in die Altstadt. Eine zweite wichtige Verkehrsverbindung verläuft im Südosten des Stadtteils: Die Sinnhubstraße, als Einbahnstraße von Nonntal kommend, führt entlang des Mönchs- und Rainbergs zur Leopoldskronstraße. Diese ist einerseits die Verbindung im Südosten, die nach Nonntal als Einbahnstraße führt, andererseits die Sinnhubstraße auch mit der Neutorstraße verbindet. Eine wichtige dritte Verkehrsverbindung ist die nach Südwesten führende Moosstraße, die als längste gerade Straße der Stadt Salzburg gilt.

Unmittelbar vor dem Neutor befinden sich die beiden Einfahrten in die Mönchsberggaragen.

Plätze

Hildmannplatz

Geschichte

Riedenburg war der ursprüngliche Name für den Rainberg-Felsen (a rupe que Ritinburc appellatur, 1139), der ringsum von moorigen mit Schilf bewachsenen Wiesen (= Ried) umgeben war. Der Felsen war schwer zugänglich wie eine Burg. Dem Grundbesitz nach war der Berg ein Teil des Sitzes Lind (Aiglhof in Mülln, der im späteren Mittelalter im Besitz der Familie Aigl zu Lind war und 1604 an das Benediktinerstift St. Peter kam. Die Sümpfe (Die Pferde sanken dort bis zum Bauch ein und verloren im Morast die Hufeisen,“) wurden erst ab dem 16. ins 17. Jahrhundert trocken gelegt. Im 17. Jahrhundert wurden das Riedmoor (Niedermoor) der Riedenburg, ein nördlicher Ausläufer des großen Untersberger Moores, trocken gelegt.

Zwei Arme des Almkanals fließen durch die Riedenburg. Der Müllner Arm ist dabei noch älter als der Stiftsarm des Almkanals (nach 1137 erbaut) und versorgte ursprünglich, gespeist vom Überwasser des Leopoldskroner Moores als Riedenburger Bach, schon im frühesten Mittelalter die Mühlen von Mülln. 1335 wurde der Städtische Arm zum Bürgerspital St. Blasius‎‎ durch den Mönchsberg gegraben, der vom Müllner Arm abzweigt und die innere Riedenburg von Süden nach Norden durchquert.

Unter Fürsterzbischof Paris Graf Lodron begann im 17. Jahrhundert die Erweiterung des Siedlungsraumes der Altstadt im Bereich der Riedenburg.[5] 1670 erwarb Michael Springrueber einen größeren Teil der Riedenburger Talsenke und errichtete hier ein Bauerngut, das Neureit genannt war und das später als Ofenlochwirtshaus (Fürstenbrunnstraße 4) weitere Verwendung fand. Dieses Wirtshaus war von Anbeginn räumlich zweigeteilt. Der Wirtshausteil mit dem Rainbergkeller (Ofenlochkeller) befand sich in der Rainbergstraße 5 und war bis 2019 als Geschäftslokal der Fa. Roittner genutzt worden. Im Haus Fürstenbrunnstraße 4 lebte jahrzehntelang der frühere Salzburger Landeshauptmann DDr. Hans Lechner mit seiner großen Familie.

Die Riedenburg wurde 1764 bis 1767 durch den Bau des Neutors (Sigmundstor) von der Altstadt her erschlossen. Abgesehen von wenigen herrschaftliche Gärten und Höfen (Späthhof, Mölckhof, Lanserhof, Lebitschhof etc.) dem einst weitum berühmten Garten des Domherren Graf Waldburg-Wolfegg (anstelle des heutigen Herz-Jesu-Heimes) und dem Ofenlochwirtshaus sowie den halbkreisförmigen Wehrbauten zur Sicherung des Neutores war die Riedenburg bis Mitte des 18. Jahrhunderts weitgehend unbebaut.

Eine wichtige Voraussetzung für die Verbauung der Riedenburg in der Gründerzeit war die Parzellierung der Löwensternschen Gründe in den Jahren vor 1880. Die genauen Richtlinien für die Gestaltung der vorgesehenen Straßen erfolge dann im Regulierungsplan des Jahres 1886.

19151916 wurde die Straßenbahn (Gelbe Elektrische) durch das Neutor und die Neutorstraße bis zum ehemaligen Gasthof Riedenburg hinaus verlängert (1940 eingestellt und durch den Obus ersetzt).

In den 2010er-Jahren entstanden dann die Wohngebiete Quartier Riedenburg-Sternbrauerei und Quartier Riedenburg.

Historische Unternehmen in Riedenburg

Ab dem 16. Jahrhundert bestand der Eisenhammer Sinnhub. Von 1736 bis 1848 existierte die Weißgeschirr-Manufactur in der Riedenburg. Später standen auf dem Areal Gebäude, die Villa Almegg, Hitzgern Hof oder Villa Baldi hießen. Darin führten die Fotografen Karl Friedrich Würthle und Gregor Baldi das Baldi & Würthle-Atelier.

Aus Platzgründen übersiedelt 1907 der Großgasthof Sternbräu seine Brauerei in die Riedenburg in das Gebiet nördlich unterhalb des Rainbergs (Sternbrauerei).

In wirtschaftlichen schwierigen Zeiten eröffnete 1928 der Motorrad- und Automobil"narr" Oskar Schmidt an der Johann-Wolf-Straße 16 im ehemaligen Ofenlochwirt seine erste Werkstätte. Später übersiedelte das expandierte Unternehmen an die Neutorstraße. Heute befindet sich der Betrieb an der Alpenstraße in Salzburg Süd.

Riedenburg und seine Teile

Der Siedlungsraum der Riedenburg besteht heute aus drei Teilen, dem ältesten Teil, der inneren Riedenburg, sowie den jüngeren Teilen äußere Riedenburg und Riedenburg St. Paul.

Innere Riedenburg

Zwischen 1850 und 1900 wurde unter dem Begriff Riedenburg wesentlich jener Stadtteil verstanden, der im Süden vom Rainberg (früher Ofenlochberg oder Hohe Rittenburg genannt) sowie im Osten und Norden vom Mönchsberg begrenzt wurde, also der stadtnächste Bereich des Leopoldskroner Moores. Dieser Bereich ist heute als innere Riedenburg bekannt. Hier entstanden viele elegante Privathäuser, von denen heute noch einige zu sehen sind.

  • Die Villen der Bucklreuthstraße: Diese entstanden alle um 1890. Bedeutend ist vor allem die Villa des Bildhauers Johann Piger (Bucklreuthstraße 14), die für ihn und seine Ehefrau vom bekannten Baumeister Jakob Ceconi erbaut wurde.
  • Rainbergkeller (Ofenlochkeller, Rainbergstraße 5): Dieses Haus mit seinem dominanten Schopfwalmdach liegt erhöht am alten Fahrweg über dem einstigen Niedermoor der Riedenburg (Hauptweg vom äußeren Mülln über Bucklreuth nach Nonntal) und ist das urkundlich älteste Haus im Stadtteil Riedenburg. Es stammt aus dem späten 16. Jahrhundert. 1670 kaufte es gemeinsam mit dem moorigen Talboden der hochfürstliche Hofkastner Michael Springruber. Später diente das Gebäude als Wirtshaus und der Keller wurde als Eiskeller (Kühlraum) genutzt. Heute ist das Haus ein Geschäftslokal mit dem Namen Im Ofenloch.
  • Ofenlochwirt (Fürstenbrunnstraße 4): Der andere Teil der baulich sehr alten Rainberg-Gastwirtschaft wurde später als Villa umgebaut jahrzehntelang vom damaligen Salzburger Landeshauptmann Hans Lechner und seiner Familie genutzt.
  • Villa Schmidt (Reichenhaller Straße 24): Sie entstand um 1900. Sie wurde für den Landschaftsrat Dr. Schmidt von Stadtbaumeister Wagner errichtet und fällt heute durch reich gegliederte Fassaden im Stil des späten Historismus auf, die in sehr ursprünglichem Zustand erhalten sind.

Äußere Riedenburg

Ausgehend von einem alten Kasernengelände, das als Artilleriekaserne in fürsterzbischöfliche Zeit zurückreicht, wuchs der innere Siedlungskern schon um die Wende zum 20. Jahrhundert nach Südwesten bis an den Müllner Arm des Almkanals heran, der damals auch die Stadtgrenze bildete. Stadtnahe überwiegt dabei eine mehrgeschoßige gründerzeitliche Verbauung (größtenteils Kasernenbauten), die sich um den Almkanal in Ein- und Zweifamilienbauten (in offener Bauweise errichtet) auflockert. Nachdem die Riedenburgkaserne verkauft wurde, entstand auf deren Grundstück das Quartier Riedenburg.

Das Herz-Jesu-Heim (früher Herz-Jesu-Asyl) wurde anstelle des Wolfegg-Gartens errichtet (Hübnergasse 5–7): Das unverputzte Steinquaderbauwerk der leicht vorspringenden zentralen Herz-Jesu-Asylkirche verbindet die beiden Teile des Altenheims. Das alte Schloss Wolfegg (Lustschloss des Domherren Anton Willibald von Wolfegg aus dem späten 18. Jahrhundert) ist dabei in Teilen (in das 1872 neuerbaute Asyl eingebaut) erhalten. Die Konsolen der Fensterbänke enthalten Engelköpfe, die um 1600 geschaffen aus der umgebauten Residenz von Wolfegg in sein Schloss integriert wurden.

Riedenburg-St. Paul

Im Zuge der immer weitergehenden Stadterweiterung wuchs auch der Stadtteil in weitere südlich gelegene Teile des Leopoldskroner Moores hinaus, der als neues kirchliches Zentrum die Pfarrkirche St. Paul erhielt. Der im Südwesten anschließende Stadtteil jenseits des Glanbachs[6] im ehemaligen Gemeindegebiet Maxglan ist als Maxglan-Riedenburg bekannt.

Zu Riedenburg-St.Paul gehören auch folgende Siedlungen:

  • Schliesselbergersiedlung: Die Schliesselbergersiedlung wurde um 1983 auf den Schliesselbergergründen nächst des Glanbachs errichtet. Dort befand sich im 19. Jahrhundert eine Lederstampfmühle, die nach 1821 im Eigentum der Familie Schliesselberger war, der auch die nächstgelegenen gleichnamigen Gründe gehörten. Von 1904 bis 1977 befand sich an der Stelle der Lederstampfmühle eine Gerberei. Die Siedlung liegt zwischen der Karl-Heinrich-Waggerl-Straße im Norden und der Tobi-Reiser-Straße im Süden, sie reicht im Westen direkt an den Glanbach und schließt im Osten die Bauten beiderseits des Haslberger- und Kreuzbrücklweges mit ein.
  • Lanserhofsiedlung: 1711 berichtet das Hofurbare Grundbuch der Stadt, dass der „auf dem Wildenmoß an der Riedenburg gelegene Grund baurätig“ – also bebaubar – gemacht wurde. 1718 wurde hier ein Stadel und ein kleines Wohnhaus errichtet, 1733 ein größeres Haus mit sechs Feuerstätten (Wohneinheiten). Der Reiffenstuelhof (auch Kleiner Lazaretthof, A[t]zwangerhof, Würstlhof, zuletzt Lanserhof) war 1772 ins Eigentum von Felix Atzwanger gelangt, dessen Tochter 1799 den Stadtrat und Handelsfaktor Ignaz Franz Würstl heiratete. Die Witwe nach Ignaz Würstl heiratete 1834 den Privatier Georg von Lanser, der den Hof dann bis 1864 besaß und daher bis heute „Lanserhof“ heißt. Nach 1975 entstand auf den zugehörigen Gründen zwischen der Dürlingerstraße und der Moosstraße die heutige Lanserhofsiedlung.
  • Rosittensiedlung: Als Rositten wurde ein stadtnaher Teil des Wildmooses im Riedenburger Raum bezeichnet. Der Name leitet sich von einem dort einst stehenden Rossstadel ab. Nach 1984 entstand hier westlich der Rosittengasse und östlich der Moosstraße die neue Siedlung.
  • Goriansiedlung: Der Name der kleinen Siedlung nächst der Kirche St. Paul erinnert an den Gorianhof, den 1796 Frau Eleonore Gorian, geborene Atzwanger, besaß.

Der Grünraum um den Leopoldskoner Weiher

Schloss Leopoldskron und sein Weiher
Hauptartikel Landschaftsraum Leopoldskroner Weiher

Der Landschaftsraum ist vor allem geprägt durch die einstige Sommerresidenz von Fürsterzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian und dessen Erben, Schloss Leopoldskron. Zum Schloss gehört nicht nur der von Max Reinhardt vergrößerter Schlosspark, sondern auch der öffentlich zugängliche Leopoldskroner Weiher. Teil des peripheren Schlossgartens ist auch der schlossnahe Teil der Leopoldskronstraße, die älteste Kastanienallee des Landes Salzburg (Landschaftsschutzgebiet). Bemerkenswert ist die Statue des Johannes Nepomuk aus Untersberger Marmor, die Firmian am Südende des Weihers aufstellen ließ.

Zum Landschaftsteil Leopoldskroner Weiher gehören aber auch die St.-Peter-Weiher und der Villa-Berta-Teich. Das sind kulturgeschichtlich alte Teiche, die vermutlich aus Torfstichteichen entstanden, und der Grünraum um das uralte Krautwächterhäusel (fälschlich Henkerhäusl genannt).

Ganz im Südosten des Stadtteils befindet sich der Thumegger Bezirk mit dem Hans-Donnenberg-Park und der 1. Salzburger Dauerkleingartensiedlung.

Bauwerke

Hauptartikel Denkmalgeschützte Objekte im Salzburger Stadtteil Riedenburg
Hauptartikel Kapellen und Kirchen im Salzburger Stadtteil Riedenburg
Hauptartikel Kleindenkmäler und Kunstwerke im Salzburger Stadtteil Riedenburg

Ehemalige Gebäude waren die Kaserne Riedenburg, die Sternbrauerei sowie die Villa Warsberg südöstlich unterhalb der Richterhöhe auf dem Mönchsberg.

Die Kirchen in Riedenburg

Pfarrkirche St. Paul

Pfarrzentrum St.Paul
Hauptartikel Pfarrkirche St. Paul

Der älteste Teil des Stadtteils Riedenburg, die sogenannte innere Riedenburg, gehört zur Pfarre Mülln. Der südlich angrenzende Teil der äußeren Riedenburg und des Stadtteiles Riedenburg-St. Paul gehören zur Stadtpfarre Salzburg-St. Paul.

Viele Riedenburger, die sich in dem jungen Siedlungsgebiet niedergelassen hatten, kamen ab 1965 zuerst im nahen Kinosaal der Lichtspiele von Maxglan zur Messe. 1972 wurde dann die erste provisorische Kirche von St. Paul als Mehrzwecksaal am Rande der Goriansiedlung errichtet und mit der Osternachtfeier 1972 eröffnet. Die beiden Glocken wurden von der evangelischen Kirche Hallein und der katholischen Pfarrkirche Puch bei Hallein geschenkt. Ab 1993 wurden dann die heutige Kirche von St. Paul und ein Pfarrzentrum errichtet. Die Architekten dieser Kirche waren Erio K. Hoffmann und Adalbert Rothenthal. Das 115 m² große Altarwandfresko und die gesamte Altarraumgestaltung der Kirche stammen von Hubert Schmalix.

Herz-Jesu-Asylkirche

Hauptartikel Herz-Jesu-Asylkirche

In der inneren Riedenburg steht die Herz-Jesu-Asylkirche, die Teil des dortigen Altenheimes (Herz-Jesu-Heim) ist. Diese Kirche wurde 1877 - 1878 im neugotischen Stil von Friedrich von Schmidt, dem Architekten des Wiener Rathauses, errichtet. Der Großteil der Figuren der Kirche stammt von Johann Piger.

Schloss Leopoldskron

Hauptartikel Schloss Leopoldskron

Das Schloss Leopoldskron befindet sich im Stadtteil Riedenburg, obwohl sein Name auf die Lage im Stadtteil Leopoldskroner Moos hinwiese. Es befindet sich am nordöstlichen Ufer am Leopoldskroner Weiher, der Teil des großen Schlossparks ist.

Akademisches Gymnasium

Hauptartikel Akademisches Gymnasium

Das Akademische Gymnasium befindet sich auf einer südliche Terrasse des Rainbergs.

Gesellschaft und Soziales

Seniorenwohnhaus Nonntal

Hauptartikel Seniorenwohnhaus Nonntal

Das Seniorenwohnhaus Nonntal, früher Vereinigten Versorgungsanstalten, befindet sich nicht, wie der Name irrtümlich glaubhaft machen will, in Nonntal, sondern, weil bereits auf der Friedhofsterrasse liegend, in der Riedenburg.

Herz-Jesu-Heim Riedenburg

Hauptartikel Herz-Jesu-Heim

Das Herz-Jesu-Heim (früher Herz-Jesu-Asyl) ist ein Seniorenwohn- und Pflegeheim in der Hübnergasse und ist im Besitz der Barmherzigen Schwestern. Den Mittelpunkt des Gebäudes bildet die neugotische Herz-Jesu-Asylkirche.

Kultur

Persönlichkeiten

In diesem Stadtteil lebten u. a:

Literatur

  • Andreas Mudrich, Die Riedenburg, Ergänzung der Häuserchronik, sowie Genealogischer Anhang, Familie Sinnhuber-Loes, MGSLK 95, 1955

Bilder

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Weblink

Quellen

Einzelnachweise

  1. Wohnen in Salzburg Stadt & Umgebung 2021, Herausgeber Team Rauscher Immobilien GmbH
  2. Anteil an der gesamten Stadtfläche
  3. Anteil an der gesamten Stadtbevölkerung
  4. Betriebskosten
  5. Dopsch, Heinz; Hoffmann, Robert: Salzburg, die Geschichte einer Stadt, Seite 321
  6. siehe Diskussion:Glanbach
Salzburger Stadtteile und Landschaftsräume in der Stadt Salzburg