Stadtbaumeister

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Stadtbaumeister Jakob Ceconi, Inserat, 1896

Die Bezeichnung Stadtbaumeister, die gesetzlich nicht geschützt ist, bezeichnet heute ein Bauunternehmen, das spezielle Erfahrungen mit Bauprojekten in Städten hat, z. B. mit der Sanierung von denkmalgeschützten Objekten.

Geschichte

Im 19. Jahrhundert waren Baumeister zumeist gelernte Steinmetze, Zimmerer oder Maurer, die auch die Aufgaben von Architekten beherrschten. Der Bezeichnung "Stadtbaumeister" war ursprünglich ein Beiname (Anrede, Titel) für einen bürgerlichen Bauunternehmer, dem regelmäßig die Planung und Durchführung von städtischen Bauvorhaben übertragen wurden. Im Laufe der Zeit wurde daraus die Funktionsbezeichnung für einen leitenden Angestellten einer Stadtgemeinde oder den Leiter eines Bauamtes, der sich regelmäßig mit der Genehmigung von Bauprojekten befasste. Später bezeichnete der Ausdruck also einen leitenden Beamten. In Bayern ist dies noch heute so.[1]

In Österreich gab es — insbesondere in Wien — vorzeiten den Beruf und das Gewerbe des Stadtbaumeisters, wobei ein Stadtbaumeister insgesamt mehr Arbeiten verschiedener Art ausführen durfte als etwa ein Maurermeister.[2]

Stadtbaumeister in der Stadt Salzburg

Franz Wagner (senior) , Bergstraße 2a
Franz Wagner (junior), Griesgasse 29
Friedrich Fritz Wagner
Peter Franz Wagner
Richard Wagner
Thomas Wagner

Stadtbaumeister in Hallein

  • Otto John, um 1910

Quelle

Einzelnachweise

  1. vgl. www.börsenmarkt.at, der Link war bei einer Überprüfung am 15. Juni 2020 defekt
  2. Bernd Fahrngruber: Bauwirtschaftliche Aspekte der Wiener Stadterweiterung unter Kaiser Franz Joseph I.: Die Schleifung der Wiener Stadtmauer 1858 bis 1864. Eine wirtschafts- und sozialhistorische Analyse. Dissertation Wien 2001. S. 67, bei und in S. 125, unter Berufung auf eine Mitteilung der Landesinnung Wien der Baugewerbe.