Walter Schörghofer

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Walter Schörghofer (* 5. Februar 1939 in Vigaun) ist ehemaliger Bürgermeister (ÖVP) der Tennengauer Gemeinde Bad Vigaun.

Leben

Geboren als Sohn des Tischlermeisters Matthias Schörghofer und dessen Gattin Elise, absolvierte Walter nach der Pflichtschule die Tischlerlehre.

In der Freizeit profilierte er sich als talentierter Fußballspieler „mit der eisernen Lunge“; er wurde oft auch in Auswahlmannschaften eingesetzt.

1966 gab Walter Schörghofer seiner Franziska das Jawort. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor.

1971 übernahmen Walter und Fanny Schörghofer den „Sandwirt“ in Vigaun, der zu einem führenden Restaurant der Region wurde. Von 1975 bis 1978 führten sie auch den „Wilden Mann“ in der Salzburger Altstadt.

Seit 1969 Mitglied der Vigauner Gemeindevertretung, wurde Schörghofer im Jahr 1979 zum Bürgermeister der Gemeinde gewählt. Dieses Amt übte er durch 15 Jahre aus. Als wichtigstes Ereignis seiner Amtszeit gilt die im Jahr 1985 erfolgte Eröffnung des Kurzentrums, zu dessen Realisierung Schörghofer nach Kräften beitrug.

Die Gemeinde dankte ihm seine Verdienste mit der Verleihung der Ehrenbürgerschaft.

Schörghofer war lange auch Obmann der SportUnion Vigaun, setzte sich für den Fremdenverkehr ein und wurde für seine Verdienste vielfach ausgezeichnet.

Im Ruhestand – der Gasthof „Sandwirt“ wurde im Jahr 2013 geschlossen – ist Walter Schörghofer weiterhin vielfältig aktiv. Schwerpunkte sind der Hausgarten und das Lesens (Zeitgeschehen, Sachliteratur, Romane).

O-Ton

Ich möchte keine Stunde missen, in der ich Bürgermeister war, weil ich so viele Menschen kennenlernen und erleben konnte – und manchmal auch helfen durfte!

Quelle

Zeitfolge